2013-2016

Unter diesem Abschnitt findet ihr ab sofort  Bilder von den Heim- und Auswärtsspielen der Schanzer, sowie den ein oder anderen Spielbericht:

Bayer Leverkusen – FC Ingolstadt / 14.05.2016

34. Spieltag

Endergebnis: 3:2

Zuschauer: 29.000, Gäste: ca. 700

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FC Ingolstadt – Bayern München / 07.05.2016

33. Spieltag

Endergebnis: 1:2

Zuschauer: 15.000, Gäste: ca. 1.700

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Hoffenheim – FC Ingolstadt / 30.04.2016

32. Spieltag

Endergebnis: 2:1

Zuschauer: 26.500, Gäste: ca. 700

 

FC Ingolstadt – Hannover 96 / 23.04.2016

31. Spieltag

Endergebnis: 2:2

Zuschauer: 15.000, Gäste: ca. 1.100

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SV Darmstadt – FC Ingolstadt / 16.04.2016

30. Spieltag

Endergebnis: 2:0

Zuschauer: 15.600, Gäste: ca. 1.000

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FC Ingolstadt – Borussia Mönchengladbach / 09.04.2016

29. Spieltag

Endergebnis: 1:0

Zuschauer: 15.000, Gäste: ca. 1.500

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FC Ingolstadt – FC Schalke / 02.04.2016

28. Spieltag

Endergebnis: 3:0

Zuschauer: 15.000, Gäste: ca. 1.500

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Hertha BSC – FC Ingolstadt / 19.03.2016

27. Spieltag

Endergebnis: 2:1

Zuschauer: 40.385, Gäste: ca. 700

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FC Ingolstadt – VfB Stuttgart/ 12.03.2016

26. Spieltag

Endergebnis: 3:3

Zuschauer: 15.107, Gäste: ca. 1.500

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Eintracht Frankfurt – FC Ingolstadt / 05.03.2016

25. Spieltag

Endergebnis: 1:1

Zuschauer: 40.000, Gäste: ca. 800

 

FC Ingolstadt – 1. FC Köln/ 01.03.2016

24. Spieltag

Endergebnis: 1:1

Zuschauer: 14.503, Gäste: ca. 1.200

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Hamburger SV – FC Ingolstadt / 27.02.2016

23. Spieltag

Endergebnis: 1:1

Zuschauer: 50.675, Gäste: ca. 400

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FC Ingolstadt – SV Werder Bremen/ 20.02.2016

22. Spieltag

Endergebnis: 2:0

Zuschauer: 15.000, Gäste: ca. 1.300

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Hopping Griechenland:

Olympiacos Piräus – RSC Anderlecht / Europa Leuague / 1:2 / Karaiskaki Stadion / 34.000 Zuschauer

AEK Athen – Panathinaikos Athen / SuperLeague/ 0:1/ Olympiastadion Athen / 35.000 Zuschauer

Olympiacos Piräus – Veria FC/ SuperLeague! 3:0/ Karaiskaki Stadion / 15.000 Zuschauer

 

Semesterferien also. Anstatt zu arbeiten, ging es für drei Unbelehrbare nach Athen, um dort die griechische Wirtschaft mit allen Möglichkeiten ein wenig anzukurbeln. Also nichts wie Koffer gepackt, ab in den Flieger und erstmal bei der Lufthansa-Stewardess um Punkt 9 das erste Bier über den Wolken bestellt. (Warsteiner, pfui..) Nach der Landung in Athen staunte man erst einmal über 20 Grad, danach wurde das Hotel abgecheckt, ehe es dann ein wenig zum obligatorischen Sightseeing ging. Am Abend schnell 1-2 Gyros verdrückt (dies sollte sich die nächsten Tage nicht ändern) und dann den Abend mit Ouzo, Wodka und Co. ausklingen lassen. Am Nächsten Tag stand dann schon das erste Highlight an: Europa League, Olympiacos FC gegen RSC Anderlecht. Zumal traf man noch einen alten Bekannten aus der Fanszene, der zufällig ebenfalls in Athen unterwegs war. Somit deckte man sich noch mit Karten ein und es konnte losgehen. Am Vorabend gab Olympiacos den Belgiern bereits einen Vorgeschmack, was sie in Piräus erwartet, als ungefähr 50 Leute einen Nachtclub überfielen, in dem sich der Großteil der Fanszene von Anderlecht aufhielt. Vor dem Spiel dann nochmal ein paar Tumulte auf einer Brücke vor dem Stadion, bei denen circa 30-40 Mann versuchten, den Mannschaftsbus von Anderlecht zu attackieren. Im Stadion dann gute Plätze gehabt, Stimmung fantastisch, wie man es halt aus Griechenland kennt. Teilweise sang das ganze Stadion mit, mehr muss man dazu denke ich nicht sagen. Anderlecht mit 500-600 Leuten angereist, die zum Anpfiff ein paar kleine, aber feine Blinker zündeten. Sonst hatten die Belgier gegen die Griechen eigentlich lautstärkemäßig keine Chance. Auf dem Feld jedoch schlugen die Anderlechter Olympiacos mit 1:2 und zogen somit in die nächste Runde ein. Nach dem Spiel schlichen immer wieder ein paar Grüppchen von Olympiacos durch die Straßen, um noch ein paar Gäste zu erwischen, doch die Polizei war aufgrund des Vorfalls am Abend zuvor ebenfalls gewarnt. Die nächsten Tage standen für uns dann die typischen Touristenattraktionen wie Akropolis und Co. An, muss man sich schließlich auch gönnen. Beim Straßenverkäufer immer wieder mit Dosenbier für mickrige 80 Cent eingedeckt, weiter gings und so bekam man diese Tage dann auch rum, obwohl es den kompletten Bruch des Lattenrosts aufgrund des überhöhten Alkoholkonsums nicht gebraucht hätte… Am nächsten Morgen ging es dann raus ins O.A.K.A., besser bekannt als Olympiastadion Athen, um dort unsere Presseakkreditierungen abzuholen. An dieser Stelle nochmals „efcharistó“ an Herrn Bilios, der uns die „Tickets“ zur Verfügung stellte. Dann stand am Nachmittag nochmals das Georgios Karaiskaki-Stadion mit dem Spiel Olympiacos FC auf dem Programm, allerdings in der Liga gegen Veria FC. Da man auch hier das Glück hatte, Plätze auf der Pressetribüne zu ergattern, nahm man dieses Angebot gerne an. Das Spiel nichts spektakuläres, Olympiacos gewann locker-flockig mit 3:0 und wurde somit bereits Ende Februar griechischer Meister. Dies interessierte die Bevölkerung jedoch nicht wirklich, und so kamen auch nur circa 15.000 Zuschauer, unter denen keine Gästefans zu vernehmen waren. Direkt nach dem Spiel ging es wieder zurück zum Olympastadion, wo AEK Athen am Abend das Stadtderby gegen Panathinaikos Athen austrug. Circa 35.000 Zuschauer sahen ein 1:0 für AEK, die dadurch den zweiten Platz in der griechischen Super League festigten. Nun zur Stimmung während des Spiels: Da keine Gästefans erlaubt waren (wie immer bei den Athener Derbys) konzentrierte man sich nur auf AEK, die zu Beginn eine große Pyroshow mit roten Bengalen zum Besten gaben, dazu noch ein paar laute Böller, und die „südländische Atmosphäre“ war perfekt. Erwähnenswert noch, dass auch „Normalos“ auf der Hauptribüne einfach mal so ihre Bengalen auspacken und abfackeln, in Griechenland ganz normal anscheinend. Während des Spiels wurden dann noch einige Panathinaikos-Zaunfahnen verbrannt, bei denen das Feuer allerdings ein-, zweimal außer Kontrolle geriet, und somit ein paar Sitzschalen in Mitleidenschaft gezogen wurden. Den Schiedsrichter interessierte das alles nicht, er setzte sein Spiel in aller Ruhe fort. Vielleicht sind die Schiris in Griechenland aber auch schon einfach immun dagegen, man weiß es nicht. Nach dem Spiel ging es ins Hotel und unsere Gruppe lies die letzten Tage nochmals beim ein oder anderen Kaltgetränk Revue passieren. Alles in allem ein großartiger Trip, der sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben wird.

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VfL Wolfsburg – FC Ingolstadt / 13.02.2016

21. Spieltag

Endergebnis: 2:0

Zuschauer: 26.884, Gäste: ca. 300

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FC Ingolstadt – FC Augsburg / 06.02.2016

20. Spieltag

Endergebnis: 2:1

Zuschauer: 15.000, Gäste: ca. 1.500

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Borussia Dortmund – FC Ingolstadt / 30.01.2016

19. Spieltag

Endergebnis: 2:0

Zuschauer: 81.359, Gäste: ca. 3.000

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FC Ingolstadt – FSV Mainz / 23.01.2016

18. Spieltag

Endergebnis: 1:0

Zuschauer: 15.000, Gäste: ca. 1.000

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FC Ingolstadt – Bayer Leverkusen / 19.12.2015

17. Spieltag

Endergebnis: 0:1

Zuschauer: 15.000, Gäste: ca. 1.300

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FC Bayern München – FC Ingolstadt / 12.12.2015

16. Spieltag

Endergebnis: 2:0

Zuschauer: 75.000, Gäste: ca. 7.000

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FC Ingolstadt – TSG Hoffenheim / 05.12.2015

15. Spieltag

Endergebnis: 1:1

Zuschauer: 14.255, Gäste: ca. 750

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FC Ingolstadt – SV Darmstadt / 22.11.2015

13. Spieltag

Endergebnis: 3:1

Zuschauer: 14.551 , Gäste: ca. 1.000

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FC Schalke 04 – FC Ingolstadt / 31.10.2015

11. Spieltag

Endergebnis: 1:1

Zuschauer: 60144, Gäste: ca. 1500

Sonderzug also. Da dachte ich mir, man könnte mal wieder einen kleinen Bericht schreiben. In der ersten Saison unseres Fussballclubs in der deutschen Eliteliga hatten wir es schließlich noch nicht geschafft ein paar Zeilen über unsere Reisen durch die neuen Stadien zu Papier zu bringen. Somit hoffte ich natürlich auf ein paar witzige Geschichten während der Fahrt. Und ich wurde nicht enttäuscht. Doch von Anfang an.

Schon Wochen vorher sollte ein Sonderzug nach Bremen starten, doch aufgrund von zu wenig Werbung, der großen Entfernung, etc. kam dieser nicht zu Stande. Daraufhin wurde die Fahrt kurzer Hand auf das Spiel auf Schalke verschoben. Dieses Mal wurde der Zug auch ordentlich beworben und dadurch auch besser angenommen, sodass etwa eine Woche vor dem Spiel die erfreuliche Nachricht durchsickerte: „Sonderzug ist ausverkauft!“ Auch der Kartenvorverkauf lief gut, sodass von 1500 Schanzern im Pott ausgegangen werden konnte.

Am Samstag wurde sich von Seiten unserer Gruppe um 04:00 am Ingolstädter Hauptbahnhof getroffen, wo uns ein großer Topfglühwein von unserer Evi erwartete. An dieser Stelle nochmal ein dickes Dankeschön! Schön aufgewärmt ‚besetzten‘ daraufhin unser Abteil direkt neben dem Partywaggon. Sehr praktisch, so konnte man schön zwischen Tanzboden und Erholungsbereich pendeln, ohne sich viel zu bewegen.

Normalerweise kommt nun folgender Satz: „Die Fahrt verlief ohne größere Zwischenfälle.“ Wäre dieses Mal aber stark untertrieben gewesen. Denn wir machten unserem Titel als „Deutscher Meister am Glas“ aller Ehre und konnten auch noch durch ausgefallene Tanzmoves glänzen. Bei so viel Hingabe konnte es dann schon mal passieren, dass man sich den Mitternachtssnack nochmal durch den Kopf gehen ließ oder die korrekte Bedienung einer Schiebetür vergaß.

Es ist kaum zu glauben, doch ohne Verluste kamen wir am Hauptbahnhof Gelsenkirchen an. Vor dem Bahnhofsgebäude wurde der Dönerladen geplündert, ehe es in die bereitgestellten Shuttlebusse ging, welche uns die ca. 9 km Richtung Arena brachte. Dort angekommen schoss der zahlreich mitgereiste Eventie umgehend seine Tourifotos, bevor mancher erfuhr, dass er das Stadion nur von außen zu Gesicht bekommen würde, da die zugelassenen 1,6 Promille überschritten worden waren (Spitzenwert waren 4,7).

Nach der relativ entspannten Kontrolle widmeten wir uns dem Behängen des Zauns, ach Entschuldigung des Glaskastens. Funktionierte auch ganz gut, was aber nichts daran ändert dass man sich wie ein Tier im Zoo fühlt wenn man von Plexiglasscheiben umgeben ist.

Das Spiel konnte also beginnen. Und unsere Jungs zeigten wieder das vom Trainer geforderte Auswärtsgesicht und hielten gut mit. Laut lokaler Presse konnte man das auch vom Gästeblock sagen. Ich persönlich finde jedoch, dass wir da noch Luft nach oben hatten. Auch nach dem durchaus sehenswerten Führungstreffer durch Tobi Levels (jap, richtig gelesen). Der Treffer freut einen natürlich auch für Tobi persönlich, wenn man dessen Geschichte im Hinterkopf hat.

Nachdem die Schalker in der zweiten Hälfte immer mehr Druck machten, kamen auch die Heimfans immer mehr in Fahrt und der Gästeblock wurde immer schwächer. So kam es wie es kommen musste und der Sané erzielte den Ausgleich per Kopf. Unsere Stimmung brach aber trotzdem nicht ein, was durchaus positiv zu bewerten ist.

Auf der Fahrt zum zurück zum Bahnhof bestätigte sich dann mein Eindruck, dass der Gästeblock mehr im Stande zu leisten gewesen wäre. Denn die Eventies gaben im Shuttlebus nochmal ein wenig Gas und bewiesen damit, dass sie im Stadion bei weitem nicht alles gegeben hatten. Leider wenig überraschend. Nach kurzem Imbiss am Hauptbahnhof und den üblichen sinnlosen Pöbeleien am Gleis ging’s wieder in den Sonderzug. Und nach einer kleinen Erholungsphase konnte der Partywaggon auch wieder in Beschlag genommen werden. Auch hier wurde Einsatz gezeigt den man gerne öfter im Stadion sehen würde. Dies soll nicht bedeuten, dass Feiern verboten oder schlecht wäre, doch es wäre doch schön wenn man dieses Engagement auch im Stadion zeigen würde 😉

Alles in allem war die Fahrt im ersten Sonderzug sehr amüsant und hat mit Sicherheit auch die Fangemeinde um die eine oder andere Person erweitert. Nichts destotrotz sollten diese Fahrten sporadisch bleiben, denn nur so bleiben sie etwas Besonderes. Außerdem war die ganze Sache auch ganz schön anstrengend 😉

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FC Ingolstadt – Hertha BSC Berlin / 24.10.2015

10. Spieltag

Endergebnis: 0:1

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VfB Stuttgart – FC Ingolstadt / 18.10.2015

9. Spieltag

Endergebnis: 1:0

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FC Ingolstadt – Eintracht Frankfurt / 03.10.2015

8. Spieltag

Endergebnis: 2:0
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1.FC Köln – FC Ingolstadt / 25.09.2015

7. Spieltag

Endergebnis: 1:1

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FC Ingolstadt – Hamburger SV / 22.09.2015

6. Spieltag

Endergebnis: 0:1

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SV Werder Bremen – FC Ingolstadt / 19.09.2015

5. Spieltag

Endergebnis: 0:1

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FC Ingolstadt – VfL Wolfsburg / 12.09.2015

4. Spieltag

Endergebnis: 0:0

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FC Augsburg – FC Ingolstadt / 29.08.2015

3. Spieltag

Endergebnis: 0:1

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FC Ingolstadt – Borussia Dortmund / 23.08.2015

2. Spieltag

Endergebnis: 0:4

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1.FSV Mainz 05 – FC Ingolstadt / 15.08.2015

1. Spieltag

Endergebnis: 0:1

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VfL Bochum – FC Ingolstadt / 10.05.2015

32. Spieltag

Endergebnis: 3:1

Zuschauer: 12611, Gäste: ca. 350

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FC Ingolstadt – 1. FC Nürnberg / 04.05.2015

31. Spieltag

Endergbnis: 1:1

Zuschauer: 15000, Gäste: ca. 2000

Ausverkauft! So hieß es schon Tage vor dem Match gegen den Glubb. Schöne Sache, dass Ingolstadt endlich kapiert was in da um unseren Fussballclub passiert. Dass das nicht nur an dem „Derby“ gegen Nürnberg liegt, zeigen die Verkaufszahlen gegen Leipzig.

Zu Spielbeginn zeigten die Gäste eine schöne Choreo unter dem Motto „… and after all you’re my wonderwall …“, nach dem Song von Oasis. Auf unserer Seite wurde eine Blockfolie mit der Aufschrift „Schanzer“ hochgezogen. Ein würdiger Rahmen also für ein gutes Fussballspiel. Selbiges konnte auch über der Stimmung unsererseits, zu Beginn der ersten Halbzeit gesagt werden. Leider konnten wir dieses Niveau nicht über die gesamte Spieldauer halten. Trotzdem muss einem im Falle eines Aufstieges nicht angst und bange werden. Das liegt auch daran, dass die Gegengerade inzwischen selbstständig mitzieht und uns super unterstützt. Dickes Lob an dieser Stelle!

Während des ersten Durchgangs zeigten wir dann ein Spruchband mit der Aufschrift „Rieger! Setzen, 6!“, welches sich auf ein Interview des Ingolstädter Polizeichefs Rieger, im Donaukurier bezog, in welchem er sich durch von Unkenntnis geprägte Aussagen über die möglichen Probleme in der nächsten Saison (1. Liga) und die Ingolstädter Fanszene hervortat.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit zeigten wir uns, mittels eines Spruchbandes, solidarisch mit der Nürnberger Fanszene, die schon seit langem dafür kämpft, das heimische Stadion in „Max-Morlock-Stadion“ umzubenennen.

Jetzt geht’s nach Bochum und der Aufstieg kann perfekt gemacht werden. Wir hoffen ihr fahrt zahlreich in den Pott um unsere Jungs ordentlich zu Unterstützten!

Eure Supporters 😉

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1. FC Union Berlin – FC Ingolstadt / 26.04.2015

30. Spieltag

Endergebnis: 2:2

Zuschauer: 17761, Gäste: ca. 200

Am Sonntag hieß es mal wieder „Berlin Calling“, und so setzte sich der Szenebus zur frühen Stunde in Richtung Hauptstadt in Bewegung. Zusätzlich fuhr leider nur ein weiterer Bus, was angesichts des anhaltenden und wohl im Aufstieg mündenden Höhenflugs unseres Teams, viel zu wenig ist. Vielleicht sollte sich der ein oder andere Fan einmal überlegen ob seine Leidenschaft für unseren Fußballclub auch mal über das Abgeben von Kommentaren und Likes bei Facebook, oder die Fahrt in die Arroganz Arena hinausgeht.

Normalerweise schreiben wir nun ganz lapidar: „Nach den Einlasskontrollen wurde das Material aufgehängt…“, doch dieses Mal kam alles etwas anders. Schon am Eingang gab es die ersten Probleme. Eines unserer Mitglieder hatte sich einer Ganzkörperkontrolle zu unterziehen. Begründet wurde ihm dieses Vorgehen mit dem Satz: „Du siehst genauso voll aus wie der andere Typ vorher.“ An anderer Stelle wurde diese herabwürdigende Vorgehensweise damit begründet, dass besagte Person einen Fischerhut getragen hätte und somit wie „einer unserer Ultras aussähe“. Ich weiß nicht was es bringt eine solche Kontrolle bei betrunkenen Personen anzuwenden, ich jedenfalls hätte da eher einen Alkoholtest gemacht, um heraus zu finden ob es verantwortungsvoll ist, jemanden ins Stadion zu lassen.

Doch das war noch nicht alles, denn beim Aufhängen des Zaunschmuckes gab’s die nächsten Probleme. Ein paar Fans wurde von den Ordnern gesagt, dass sie ihre Israel Fahne, welche sie zur Unterstützung von Almog Cohen aufhängen wollten, wieder abhängen müssten. Nach Diskussionen unter anderem mit der Polizei, wurde der Anweisung Folge geleistet. Gerechtfertigt wurde die Aktion, dass politische Statements verboten wären (Kamerun Fahne letztes Jahr war kein Problem), außerdem handelte es sich um „Gefahrenabwehr“. Inwiefern Gefahr von dieser Flagge ausgeht bleibt uns ein Rätsel. Die Polizei hat das mindeste getan und sich entschuldigt. Trotzdem sollte den Herren in Grün klar sein, dass durch ihre Anweisungen diese Fahne erst politisch wurde. Außerdem finden wir es höchst seltsam, dass die Ordner (welche rein vom Äußerlichen auch locker auf den Rudolf-Heß-Gedenkmarsch in Wunsiedel gepasst hätten) zu Cohen meinten, dass nur jüdische Flaggen verboten wären, und der Verein Union Berlin nun alles der Polizei in die Schuhe schiebt, obwohl man einfach nur von seinem Hausrecht Gebrauch machen hätte können und so einen Jahrzehnte alten Brauch der Fankultur, hätte respektieren können. Soviel zu Kult, Tradition und Fannähe an der alten Försterei!!!

Supportet und gespielt wurde am Sonntag aber auch noch. Mit unterschiedlichem Erfolg. Denn nachdem sich die 200 Mitgereisten erbarmten und sich für eine kleine Choreo auf einen Haufen zu stellen, konnte ein recht ordentliches Bild erzeugt werden. Was danach geschah habe ich auch noch nicht erlebt, denn ich glaub das Spiel hatte noch nicht begonnen, da stoben alle auseinander als wäre ein 5-Liter-Kanister Buttersäure ausgeschüttet worden. Derartiges Verhalten ist mir unerklärlich, genauso wie man so respektlos sein kann und sich auch nach mehrmaliger Aufforderung, weiterhin vor die Zaunfahnen der aktiven Fanszene zu stellen.

Unsere Jungs auf dem Platz zeigten ein wenig mehr Teamgeist, denn nachdem die Führung aus der ersten Halbzeit (5. Matip) zuerst durch einen schönen Fernschuss von Jopek ausgeglichen wurde (75.) und selbiger kurz darauf durch einen ebenfalls schönen, aber durch unsere löchrige Mauer begünstigten, Freistoß, Union in Führung brachte (79.), raufte sich die Mannschaft nochmal zusammen und konnte nach einem Freistoß von Groß den verdienten Ausgleich erzielen (Levels, 82.).

Wie man dem Bericht sicher entnehmen kann, war das nicht unsere angenehmste Auswärtsfahrt. Wer uns aber kennt, weiß dass wir uns nicht so schnell die Laune vermiesen lassen, zumal wir ja weiterhin an der Tabellenspitze stehen. Deshalb freuen wir uns schon auf Bochum wie ein 5-Jähriges Kind auf Weihnachten!

Eure deutschen Meister am Glas!

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FC Ingolstadt – Fortuna Düsseldorf / 17.04.2015

29. Spieltag

Endergebnis: 3:2

Zuschauer: 10606, Gäste: ca. 800

Über dieses Spiel ist genug geredet und geschrieben worden, deshalb nur ein paar Zeilen unsererseits:

Freitagsspiele sind immer scheiße und das bekam die Fortuna dieses Mal zu spüren. So fanden, für Düsseldorfer Verhältnisse, „nur“ zirka 800 Fortunen den Weg ins schöne Ingolstadt. Passend dazu gab’s ab Beginn der 2. Halbzeit ein Spruchband im Gästeblock (Bild), hier möchten wir uns natürlich anschließen.

Stimmungstechnisch war das ganz ordentlich, was die Südtribüne ablieferte, jedoch ist natürlich immer Luft nach oben. Was wirklich drin ist, konnte man in der Schlussphase erleben. Denn zum ersten Mal hatte ich das Gefühl, dass wir auch einen Anteil an einem späten Tor/Sieg hatten. Lobenswert ist auch, dass nach dem 1:2 die Unterstützung nicht völlig wegbrach. Weiter so!!! Gleiches gilt natürlich auch für die Mannschaft die sich richtig geil zurück gekämpft hat und niemals aufgegeben hat. Wegen solchen Spielen lieben wir den Fussball…

Ansonsten wünschen wir euch allen eine gute Fahrt nach Berlin, wa! Von dieser Reise wird’s auch wieder einen ausführlicheren Bericht geben 😉

Eure Supporters

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1.FC Heidenheim – FC Ingolstadt / 10.04.2015

28. Spieltag

Endergebnis: 0:1

Zuschauer: 13600, Gäste: ca. 600

Am Freitag führte uns der Spielplan gen Westen nach Ost-Baden-Württemberg. Genauer gesagt nach Heidenheim. Manche waren vielleicht damals in der 3. Liga dabei, als wir mit dem Zug anreisten und zu Fuß den Berg zum Stadion noch hoch laufen durften, ich sag nur Honigmet ;). Dieses Jahr nahmen wir lieber den um 15:00 startenden Szenebus. Natürlich begannen wir ob des herrlichen Frühlingswetters etwas früher. Allez Sektion Übermotiviert!

Nach einer 2,5 stündigen Busfahrt durch die wunderschönen Täler der Ostalb und den weniger schönen Stadtverkehr von Heidenheim waren dann auch wir mal am Albstadion angekommen. Dort erwartete uns ein Anblick mit dem eigentlich keiner wirklich gerechnet hatte: Etwa 500-600 Ingolstädter waren gekommen um unsere Jungs zu unterstützen! Fettes Lob an dieser Stelle! So muss das sein und hoffentlich war das keine Eintagsfliege!!!

Nach den Einlasskontrollen, Choreo- und Materialvorbereitungen, sowie Getränkeversorgung (Weinschorle, yeah!), konnte die Partie endlich beginnen. Da der Gästeblock wie schon erwähnt unerwartet voll war kam die Choreographie der BRC unter dem Motto „walk on with hope in your heart“ richtig gut rüber. Gute Arbeit von den Jungs und Mädels (Fotos auf www.brc08.de)! Und ich komme gar nicht aus dem Loben raus, denn die Stimmung war über 90 Minuten wirklich ordentlich. So stell ich mir einen Auswärtssupport vor, sowohl Lautstärke, Mitmachquote, als auch Fahneneinsatz waren endlich einmal der Leistung der Mannschaft über die ganze Saison würdig. Und als ob der Tag nicht schon gut genug verlaufen wäre, haut der Pascal Groß in der 27. Minute die Kugel auch noch wunderschön zum 1:0 ins Netz. In der 2. Hälfte machten die Heidenheimer noch etwas Druck doch Rambo hielt was zu halten war und sicherte uns somit die 3 Punkte. Danach wurde Stefan Lex mit seinem persönlichen Song noch ein wenig gefeiert. Schöne Sache, dass unser Liedrepertoire durch die Mannschaft etwas aufgefrischt wurde. Die“ Humba“ stimmte dieses Mal Roger an, was meiner Meinung nach längst überfällig war, wenn man bedenkt wie sich unser 8er zu einem extrem wichtigen Spieler für unser Team gemausert hat.

Ordentlich angetüdelt und berauscht von einem, wenn nicht sogar DEM besten Auswärtssupport den wir je hingelegt haben, traten wir die extrem zufrieden die relativ ereignislose Rückfahrt an.

Am Freitag geht’s dann schon wieder weiter gegen Düsseldorf! Also auf, auf, ab ins Stadion und Gas geben!!!

Eure Supporters 😉

FC Ingolstadt – FSV Frankfurt / 05.04.2015

27. Spieltag

Endergebnis: 2:0

Zuschauer: 9926, Gäste: ca.100

Nach dem kurzweiligen Samstag Nachmittags-Ausflug in die andere Donaustadt, stand am Sonntag schon bereits das nächste Heimspiel für uns auf dem Programm. So sammelte sich unser Haufen bereits am frühen Morgen an den bekannten Lokalitäten, um sich gemeinsam für die anstehende Partie zu stärken. Pünktlich ging es dann auch rüber ins Stadion, wo dann alles vorbereitet wurde und die Arbeitsteilung wie gewohnt seinen Lauf nahm. Das Stadion heute relativ gut gefüllt, einzig und allein die Tatsache, dass viele Stadionbesucher immer noch nicht kapiert haben, dass man den langen Schlangen an den Tickethäuschen vorbeugen könnte, indem man einfach etwas früher erscheint…ach egal sei’s drum. Im Falle eines eventuellen Aufstiegs muss bzw. wird sich das Thema sowieso erledigen. Im Gästeblock an diesem Sonntag rund 80 Personen, wovon ca. 50 ihren Verein akustisch unterstützten. Offensichtlich hatte es die Bornheimer Fanszene tatsächlich geschafft ihre Gruppen dieses Mal nebeneinander (oder zumindest in der Nähe) zu platzieren. Das ein oder andere Mal waren sie auch zu vernehmen, ansonsten kam nicht viel an bei uns.

Was gibt es zum Spiel zu sagen? Unsere Jungs investierten unheimlich viel und überzeugten auch endlich mal wieder zu Hause mit ansehnlichem Fußball, was prompt von den Rängen belohnt wurde. Bereits absolut drückend in der ersten Halbzeit, gelang den Schanzer in der 22. Minute auch folgerichtig der erste Treffer durch Benjamin Hübner, der Patric Klandt im Kasten der Frankfurter keine Chance ließ und verdient zum 1:0 einköpfte. Auch in der zweiten Halbzeit bot sich das gleiche Bild, unsere Jungs spielten fast nur auf ein Tor und auch das Eckenverhältnis von 14:0 sprach eine deutliche Sprache. So kam es wie es kommen musste, Alfredo Morales setze sich über rechts durch und spielte einen klasse Diagonalpass auf Lukas Hinterseer, der zentral nichts anbrennen ließ und Patric Klandt wiederum überwand: Das verdiente 2:0 stand somit zu Buche.

Somit gewannen unsere Jungs nach einer starken Leistung mit 2:0, übrigens das erste Mal im Kalenderjahr 2015 vor heimischem Publikum. Außerdem konnte man erstmals den FSV Frankfurt in einem Heimspiel schlagen, chapeau.

Insgesamt ein äußerst ereignisreiches Wochenende, auf das sich aufbauen lässt.

Vielen Dank an dieser Stelle an 25x Wehen. Immer weiter diesen Weg…

An dieser Stelle noch kurz der Aufruf: Egal ob Bus, Zug, Auto, Flugzeug oder Eselkarren, packt euren Kollegen oder eure Family und macht euch auf den Weg nach Heidenheim ! Wir sehen uns am Freitag auf der Ostalb !

Fotos folgen…

Eintracht Braunschweig – FC Ingolstadt / 21.03.2015

26. Spieltag

Endergebnis 0:0

Zuschauer: 20700, Gäste: ca.100

Braunschweig stand auf dem Plan. Das bedeutete frühes Aufstehen oder auch gleich wach bleiben. Das wiederum heißt, dass viel, viel Alkohol und noch viel mehr Gaudi im Spiel war, aber auch ebenso wenig Schlaf. Trotzdem fanden sich wieder die üblichen Verdächtigen ein, um den Fussballclub zu unterstützen. Für die Jungs, die diesen auf dem Platz vertreten, hieß es endlich überhaupt mal einen Punkt bei den Löwen zu entführen.
Nach einer extrem amüsanten Fahrt quer durch Deutschland, mit dem ein oder anderen kurzzeitigen Ausfall, kamen wir alle wohlbehalten und angeheitert am Eintracht-Stadion an. Nachdem die letzten Flaschen geleert waren und die Tickets geholt waren, ging’s durch die Eingangskontrolle. Manche ganz gefährlich aussehenden Mitfahrer durften sich auch 2 Mal betouchen lassen, trotzdem ging alles durch. Auch das Spruchband zu Ehren unserer Freunde aus Wehen, die für deren Spiel in Regensburg und unser Match gegen Bornheim teilweise Stadtverbote erhalten haben. Absoluter Schwachsinn!!!
Stimmungstechnisch war das für die Anzahl an Supportwilligen nach kleinen Anlaufschwierigkeiten wieder ganz ordentlich. Sicherlich nicht so überschwänglich wie in Aue, was jedoch natürlich auch dem Spiel geschuldet war, denn im Vergleich zum Spiel im Erzgebirge, schafften es unsere Jungs nicht den Ball im Tor unterzubringen und wenn doch, wie in der zweiten Hälfte, gab der Schiedsrichter es nicht. War wohl zu Unrecht, doch auch die Braunschweiger hatten Grund zur Aufregung, denn sie hätten einen Strafstoß zugesprochen bekommen müssen. Somit herrschte ausgleichende Gerechtigkeit und das 0:0 und der damit verbundene Punktgewinn ging für beide Seiten in Ordnung.

Diese Szenen verpasste die Sektion Bierstand mal wieder, die mit Angelique von der Getränkeausgabe anbandeln musste. Erfolgreich war natürlich keiner, doch immerhin wurde sie für den nächsten Barthelmarkt eingeladen. Wir werden über eventuelle Fortschritte berichten! Versprochen! 😉

Jetzt sind erstmal Länderspiele angesagt! Viel Spaß beim gemütlichen Zuschauen an alle Interessierten. Ansonsten: Scheiß Länderspielpause!!!

Wir sehen uns topmotiviert am Ostersonntag.

Eure Supporters

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FC Ingolstadt – Karlsruher SC / 15.03.2015

25. Spieltag

Endergebnis: 1:3

Zuschauer: 12156, Gäste: ca. 1500

Nach dem 3:0 in Aue stand uns mit dem KSC diesen Sonntag ein etwas härterer Gegner gegenüber.  Nachdem die Vereinsführung in Karlsruhe die Proteste der eigenen Anhänger gegen RB Leipzig beim Montagsspiel verurteilte und ihnen dadurch in den Rücken gefallen war, reagierten die mitgereisten 1500 Fans mit einem Stimmungsboykott und einem großen Spruchband mit der Aufschrift „Ist es das was ihr wollt?“. Wir unterstützten diese Aktion in Form eines kleinen  „Gegen RB“-Transparent.

Zum Spiel ist nicht so viel zu sagen. Wir waren überlegen, hatten Pech mit dem Schiedsrichter und haben vorne unsere Chancen nicht genutzt, also kriegst du sie eben hinten rein. Somit eine richtig bittere Heimniederlage, welche die Konkurrenz wieder näher kommen lässt. Stimmungstechnisch ist die Partie ob des Boykotts auf Karlsruher Seite schwer ein zu ordnen. Trotzdem kann man doch recht zufrieden sein, da ab und zu der Support  über den Kern, teilweise auch auf die Sitzplätze ausgeweitet werden konnte.

FC Erzgebirge Aue – FC Ingolstadt / 06.04.2015

24. Spieltag

Endergebnis: 0:3

Zuschauer: 7500, Gäste: ca. 150

Aue. Bis jetzt war’s im Erzgebirge, zumindest wenn wir dort zu Gast waren, immer arschkalt. Dieses Mal war‘s nicht ganz so schlimm, es hat nicht geschneit oder geregnet, es war einfach nur kalt! Also konnte man durchaus Vorfreude verspüren. Vor allem angesichts der Preise dort, denn 9 € Vollzahler und 6 € ermäßigt für ein Ticket sind doch wirklich schwer in Ordnung. 2,50 € für die Halbe und dazu die weltbekannte Nudelpfanne die jedes Mal anders schmeckt. Alles Gründe nach Aue zu fahren. Also ging’s für unseren Haufen um 13:30 los. Die Sektion „Übermotiviert“ startete natürlich etwas früher, also gegen 11:50, mit den mentalen Vorbereitungen auf die Busfahrt. So entwickelte sich eine fröhliche Fahrt und der Pegel stieg allmählich (dieses Mal jedoch ohne Ausfälle!).

Also kam ein richtig gut aufgelegter Bus etwa eine Stunde vor Spielbeginn am Erzgebirgsstadion an. Ticket abgeholt und rein ins Stadion zum Material aufhängen. An dieser Stelle sind die überaus freundlichen und hilfsbereiten Ordner zu erwähnen, die bei jedem einzelnen Fetzen der angebracht wurde anpackten und die ganze Arbeit wirklich erleichterten! Lob und Anerkennung! Dann der Nudelpfannentest: Bestanden! War dieses Mal hervorragend! Noch eine Halbe geholt und das Spiel konnte losgehen.

Leider konnten wieder einmal nicht alle Mitgereisten motiviert werden sich geschlossen im Block zu positionieren. Dadurch waren es nur die 30 üblichen die supporteten. Diese hatten jedoch richtig Bock, so zog man zum Beispiel in der ersten halben Stunde 3 Lieder durch.  Hören konnte uns zwar kaum einer aber wir hatten richtig Gaudi und wenn man mit so Wenigen auswärts fährt, ist das das Wichtigste. Also war zur Halbzeit  Zufriedenheit weit verbreitet, denn selbst der Fahneneinsatz war richtig gut! Nur der Spielstand von 0:0 war unserer Stimmung noch nicht so angepasst. Dies sollte sich in der zweiten Spielhälfte jedoch ändern.
Wer dachte die Stimmung würde jetzt sinken lag gehörig falsch, denn sogar eine kleine Polonaise zog durch den Gästeblock und dann tat die Mannschaft noch das Übrige. Erst traf Lex in Gerd-Müller-Manier, später Morales mit dem Uwe-Seeler-Gedächtniskopfball und zum 3:0 traf Moritz Hartmann per Elfmeter. Nach dem Abpfiff wurde natürlich noch ein wenig mit der Mannschaft gefeiert und getanzt. Absolut verständlich nach unserer schweren Ergebniskrise der letzten Spiele! Immerhin waren es 3 Spiele ohne Sieg! Jetzt sind wir wieder voll in der Spur und sind seit 3 Spielen ungeschlagen, also alles wieder im Lot.

Alles in allem war diese Fahrt richtig erfolgreich, auch wenn der Support vielleicht nicht bierernst war, dafür aber biergetränkt ;). 90 Minuten Vollgas, das hatten wir schon lang nicht mehr!
Wiederholungsbedarf!

FC Ingolstadt – TSV 1860 München / 02.04.2015

23. Spieltag

Endergebnis: 1:1

Zuschauer: 15000, Gäste: 3000

Die Montagsspielproblematik kennt jeder. Glücklicherweise war’s dieses Mal nicht so schlimm, da die Gäste keine 100 km Anreise hatten. Man musste sich also nicht keinen Tag Urlaub nehmen um dem Spiel bei zu wohnen.
Da es nicht viel über dieses Spiel zu berichten gibt starten wir auch gleich mit dem Beginn des Spiels. Zum Einlauf hatten die Gäste eine „Choreo“ vorbereitet, welche sich aus weiß-blauen Luftballons und dem aus aufblasbaren Buchstaben bestehenden „Heya TSV“ zusammensetzte. Das ganze sah so scheiße aus, dass man es vielleicht besser gelassen hätte. Der Support der Münchner war dafür umso besser, gute Mitmachquote und ein paar Schaleinlagen. Unsere Südtribüne dagegen konnte leider keine „Derbystimmung“ heraufbeschwören und sich nur ab und zu wirklich Gehör verschaffen. Das Problem war, dass der eigentlich gute Support des Kerns einfach zu selten den Rest mitreißen konnte. Einzig bei Pöbeleien und Rufen wie „Wir steigen auf und ihr steigt ab!“, war das Publikum wirklich präsent. Ist aber auch nichts Neues.
Gleiches gilt auch für das Kassieren des Ausgleichs in der Endphase eines Spiels gegen die Löwen. Auch nichts Neues. Somit war dieses Unentschieden eine gefühlte Niederlage. Trotzdem ist auch positives daraus zu ziehen, denn unsere Jungs haben wieder zu ihrem guten Fussball zurück gefunden und hatten einfach Pech.

VfR Aalen – FC Ingolstadt / 20.02.2015

22. Spieltag

Endergebnis: 1:1

Zuschauer: 5048, Gäste:  300

Am Freitag stand die Partie beim VfR Aalen an. Nach dem letzten Spiel auf der Ostalb krönten die Aalener Ultras ihren heldenhaften Auftritt mit dem Bewerfen abreisender Normalobusse. Daher beschloss der VfR unsere Choreo zu verbieten und verstärkte die Sicherheitsmaßnahmen, hieß: Verdoppelte Ordner, berittene Bullen und die die ohne Gaul da waren, waren als Schildkröten verkleidet. Doch für die meisten wohl das schlimmste: alkoholfreies Bier!!! Diese Nachrichten und die Niederlage gegen Sandhausen dämpften die Vorfreude auf die Partie ein wenig, doch irgendwie war auch eine „Jetzt-erst-Recht“-Stimmung  zu spüren, schließlich konnten wir in Aalen noch nie einen Dreier einfahren. So fuhren wir bei schönstem Wetter gute 1,5 Stunden gen Westen und hatten mal wieder beste Laune, auch wenn manche vielleicht ein wenig zu tief in die Flasche geschaut hatten und der Bus dadurch etwas streng roch. 😉

Im Hochsicherheitstrakt „Gästeblock“ angekommen, wurde der Zaun schick behangen. Wir hatten es doch tatsächlich mal geschafft, die Gemeinschaftsfahne in die Mitte zu hängen und darüber kleine Überhänger der drei Hauptgruppen zu werfen. „Geschafft“, zum einen weil das schon bei sämtlichen Auswärtspartien so geplant war und weil es bei dem bezackten Zaun nicht ohne Schmerzen zu bewerkstelligen war, zumal wir nur von innen behängen durften.

Um 18:30 pfiff Thorsten Schriever die Partie an. Ich erwähne den „Unparteiischen“ ganz bewusst, denn er sollte eine entscheidende Rolle am heutigen Abend spielen, so verwarnte er Robert Bauer bereits in der 6. Minute. Er hatte seinen Gegenspieler berührt. Kurze Zeit später beging unser Rechtsverteidiger abermals ein Foul und stand so schon früh vor einem Platzverweis, weshalb ihn Hasenhüttl früh runter nahm. Bis  auf die kleinlichen Pfiffe des Schiris passierte nicht viel im ersten Durchgang. Gleiches gilt für den Gästeblock. Stimmung war zwar ganz okay, aber vom Hocker hat mich das jetzt nicht gerissen. Wir müssen uns angewöhnen uns nicht so sehr vom Spiel beeinflussen zu lassen, sondern den Spieß umdrehen und versuchen das Spiel zu beeinflussen.

In der zweiten Halbzeit waren dann gute 10 Minuten gespielt als unser lieber Schiri auf den Elfmeterpunkt zeigte. Özcan und Ademi waren im 16er zusammengeprallt. Wohlgemerkt ging Ademi mit der Sohle voraus in diesen Zweikampf, Özcan spielte den Ball und daraufhin kam es zum Zusammenstoß. Wie man in dieser Situation auf Strafstoß entscheiden kann ist mir ein Rätsel. Sei’s drum. Gjasula verwandelte und wir lagen zurück. Doch der Treffer schien unser Team aufgeweckt zu haben und so konnte Leckie in der 77. Minute einen schönen Pass von Groß zum Ausgleich verwerten. Jetzt wachte auch der Gästeblock wieder auf. Leider zu spät, denn trotz bester Chancen unsererseits, blieb es beim 1:1. Also wieder kein Sieg beim VfR. Da aber unsere Konkurrenten offensichtlich zu blöd sind unsere Patzer auszunutzen, haben wir immer noch 6 Punkte Vorsprung auf den Zweitplatzierten. Deshalb hat es Roger am Zaun sehr schön formuliert: Derbysieg muuuss!

Also auf geht’s nächsten Montag gegen die Löwen zählt’s und ich hoffe, dass dann die Südtribüne auch mal wieder abliefert!!!

Eure Supporters!

Achja,SCHEISS MONTAGSPIELE !!!

FC Ingolstadt – SV Sandhausen / 14.02.2015

21. Spieltag

Endergebnis: 1:3

Zuschauer: 8023, Gäste: ca. 60

Endlich wieder ein Heimspiel. Das bedeutet gemütlich bei der Evi treffen, die erste Halbe trinken, Weiße essen, den letzten Abend rekonstruieren und sonst irgendwie blödeln. Nach einer fast zweimonatigen Pause tut das richtig gut. Vor allem war der heutige Spieltag ein besonderer, denn Teile der Szene hatten sich entschlossen, die seit Anfang Dezember auf dem Parkplatz P3 beheimateten Asylbewerber zu einem Heimspiel einzuladen. Heute war es also so weit. Die circa 150, größtenteils Schwarzafrikaner, wurden um 11 Uhr von einer Abordnung der Szene in deren Unterkunft abgeholt, nach einer kurzen Begrüßung zum Stadion begleitet und dort mit Essen und Getränken versorgt. Die Freude war unseren Gästen ins Gesicht geschrieben und von deren Enthusiasmus kann sich so mancher auf der Südtribüne eine Scheibe abschneiden. Somit war die ganze Aktion ein voller Erfolg. Deshalb wollen wir uns bei allen die uns dabei geholfen haben, Leuten die zurzeit wenig Grund zur Freude haben, eben eine solche zu bereiten, recht herzlich bedanken. Dazu gehören natürlich auch jene, welche den normalen Ablauf bei einem Heimspiel gesichert haben. Es ist schön zu sehen, dass unsere Szene inzwischen die Kapazitäten ha,t eine solche Aktion zu stemmen, ohne dass der Alltag darunter leidet!

Doch nun zum Hauptgeschehen des Tages, dem heutigen Match unserer Jungs gegen den SV Sandhausen: Nach dem Auswärtssieg in Fürth, den Ergebnissen der Konkurrenz am Vortag und dem souveränen 3:0 im Hinspiel, war leichte Euphorie zu verspüren. So wurde der heutige Gegner im Fanlager durchaus unterschätzt.  8023  Zuschauer hatten sich im Sportpark eingefunden, um den FCI spielen zu sehen. Davon waren grob geschätzte 60 Sandhäuser zugegen. Wir dürfen die Klappe zwar nicht allzu weit aufreißen, aber selbst für eine solch kleine Szene ist das an einem Samstag wirklich wenig. Auf der anderen Seite waren fast 8000 Ingolstädter bereit den eisigen Temperaturen zu trotzen, was durchaus positiv zu bewerten ist.

Unsere Jungs legten auch gleich gut los und erarbeiteten sich direkt vom Anstoß weg die erste Möglichkeit, die Moritz Hartmann aber leider liegen ließ. Daraufhin zeigte sich aber, dass heute nicht nur die Südtribüne einen schlechten Tag erwischt hatte, sondern auch unsere Abwehr. Denn in der 12. Minute grätschte Matip den Ball zu Stiefler, der bediente Wooten und dessen Schuss wurde dann auch noch von Danilo abgefälscht, sodass Özcan keine Chance hatte. 1:0 für den Außenseiter. Die Stimmung auf der Süd blieb jedoch auf dem gleichen niedrigen Level. Optimistisch betrachtet, brach sie wenigstens nicht völlig ein. Doch nur 7 Minuten später der nächste Schock. Özcan war gegen Bouhaddouz zu spät gekommen. Elfmeter! Wooten verwandelte diesen und es stand 2:0. Darauf war keiner wirklich vorbereitet. Weder die Mannschaft, die nun deutlich verunsichert, ziemlich wild und ungenau den Anschlusstreffer zu erzielen versuchte, noch die Zuschauer. Irgendwie konnten beide nicht wirklich Druck erzeugen. Somit war das sowohl von der Mannschaft als auch von uns die schlechteste Halbzeit der Saison. Der Mannschaft ist das zu verzeihen, sie spielt eine unglaubliche Saison. Wir dagegen sollten uns die Frage stellen was so eine Leistung soll. Gerade in solchen Situationen müssen wir da sein und der Mannschaft ein Stück Sicherheit geben!

Nach der Pause kamen Bauer und Hinterseer ins Spiel und tatsächlich wurden wir etwas besser, was auch auf den Rängen zu spüren war. Der bereits angesprochene Druck war zumindest ein wenig zurückgekehrt. Und so kam nochmal Hoffnung auf, denn Lex erzielte nach Vorarbeit von Groß (wem sonst?) den 2:1 Anschlusstreffer (69.). War zwar Abseits, aber bei dem Mist den der Schiedsrichter vorher gepfiffen hatte war das insgesamt ausgleichende Gerechtigkeit. Außerdem kam Nicky Adler eine Viertel Stunde vor Abpfiff frei zum Kopfball und netzte zum 3:1 Endstand ein. Das war das Zeichen für die Erfolgsfans, denn die Ersten begannen das Stadion zu verlassen. Woraufhin sie mit den lautesten Gesängen des Nachmittags von Seiten der Südtribüne verabschiedet wurden. Aber ist ja auch eine Frechheit, da verlieren die doch tatsächlich schon das zweite Spiel der Saison! Da kann man schon mal 6 Minuten vor Schluss gehen. So spart man sich wenigstens das Verkehrschaos nach Abpfiff! Witzfiguren…

Mit ein bisschen Abstand betrachtet war diese Niederlage vielleicht gar nicht so schlimm, denn so wurden viele Ingolstädter von ihrem hohen Aufstiegsroß geholt und das Team weiß, dass noch viel Arbeit vor ihm liegt. Außerdem beträgt der Vorsprung auf den ersten Verfolger immer noch 5 Punkte.  Somit gehen wir, ob des wirklich schlechten Supports, umso motivierter in das Auswärtsspiel gegen Aalen!

Bis dahin,

Eure Supporters

SpVgg Greuther Fürth – FC Ingolstadt / 06.02.2015

20. Spieltag

Endergebnis: 0:1

Zuschauer: 10620, Gäste: ca. 1500

Endlich ist die quälende Winterpause zu Ende! Nachdem das Oberhaus schon zwei Spiele absolviert hatte, waren wir natürlich noch heißer darauf unsere Jungs endlich wieder in Aktion zu sehen. Dementsprechend motiviert starteten wir auch Nachmittags in Richtung Fürth. Circa 1500 Ingolstädter sollten es uns gleichtun, sodass man auf gute Stimmung im Gästeblock hoffen konnte. Auch sportlich gesehen herrschte vorsichtige Zuversicht, denn in der Vorbereitung konnten die Jungs durchaus überzeugen. Außerdem war unser Zehner rechtzeitig fit geworden und mit Leckie auch unser Asien-Cup-Gewinner wieder an Bord. In Fürth angekommen wurde man am Eingang 3 mal kontrolliert, eventuell ein bisschen übervorsichtig, jedoch legte sich der leichte Ärger schnell, denn die Ordner zeigten sich beim Aufhängen der Zaunfahnen sehr kooperativ und sind an dieser Stelle lobend zu erwähnen!

Zum Start der Partie wurde dem verstorbenen Fürther Fan Sascha in Form einer Schweigeminute gedacht. Aus Respekt wurde unsere Choreographie erst danach durchgeführt. An dieser Stelle ein Lob an die CSC, die sich die Arbeit gemacht hatte. Dann ging’s auch endlich los mit dem Fußball. Und unsere Jungs zeigten gleich, dass die Eindrücke der Vorbereitung nicht täuschten. So ließen sie kaum Chancen zu und konnten sich selbst einige erarbeiten. Nachdem Matips Treffer wegen Abseits nicht zählte, klingelte es in der 30. Minute dann ein zweites Mal und jetzt zählte es auch. Groß konnte aus zirka 11 Metern einen Abpraller verwerten. Das gab der ohnehin schon richtig guten Stimmung im Gästeblock nochmal einen Schub. Nach der Pause wurden die Kleeblätter ein wenig stabiler, konnten aber unseren Auftaktsieg nicht mehr ernsthaft gefährden, eher hatten wir noch 1-2 Mal das 2:0 auf dem Fuß. Aufgrund unserer starken Leistung auf den Rängen und dem erfolgreichen Start unserer Jungs auf dem Platz, war also feiern angesagt. Das lassen wir uns bekanntlich nicht zweimal sagen und so wurde die Heimfahrt wieder einmal feuchtfröhlich!

Eure Supporters

SV Darmstadt 98 – FC Ingolstadt / 21.12.2014

19. Spieltag

Endergebnis: 2:2

Zuschauer: 14300, Gäste: ca. 350

Letztes Spiel vor Weihnachten, der Abschluss eines schier unglaublichen Jahres und der bevorstehende Klassenerhalt. Bei diesen Vorzeichen konnten auch mal wieder ein paar mehr Leute als üblich mobilisiert werden. So ging’s mit zwei gut gelaunten Szenebussen ans Böllenfalltor. Nach einer feucht fröhlichen Anreise ohne Stau kamen wir zirka eine Stunde vor Spielbeginn auf dem Busparkplatz an und konnten schon die ersten Freunde aus Wehen begrüßen. Nachdem noch der Rest eingesammelt wurde konnte der Weg zum Stadion im, für unsere Verhältnisse, recht ansehnlichen Mob angetreten werden. Leider durfte die mitgebrachte Gehhilfe in Form eines Cityrollers nicht mit ins Stadion. An dieser Stelle: Gegen alle Rollerverbote!!! 😉

Sportlich gesehen waren die Vorzeichen nicht so rosig. Denn im Spitzenspiel gegen den, vor dem Spieltag, Zweitplatzierten aus Darmstadt, fehlte der extrem starke Hübner und sein eigentlicher Ersatzmann Mijatovic stand ebenfalls nicht zur Verfügung. So kam der 19-Jährige Robert Bauer, der in den letzten Spielen schon angedeutet hatte was er kann, zum Einsatz. Doch die Umstellung machte sich bei einer Ecke der Lilien bemerkbar, als ziemliche Verwirrung in der Ingolstädter Hintermannschaft herrschte und Behrens aus kurzer Distanz einschieben konnte (7.). Der Stimmung im Gästeblock konnte dieser Rückstand aber nichts anhaben. Endlich konnten wir mal wieder eine ordentliche Leistung in der Ferne an den Tag legen. Und diese wurde noch besser als Pascal Groß in der 20. mit einem phänomenalen Freistoß den Ausgleich erzielte. Aus guten 22 Metern Entfernung haute er das Ding in den rechten Winkel. Und es sollte noch besser werden. Denn Leckie spielte einen Traumpass auf Lex, der fackelte nicht lange und traf mit einer herrlichen Bogenlampe zur 2:1 Führung. Was für ein Traumtor. Und endlich kam im Block der viel zitierte Ausrastfaktor auch nicht zu kurz. Doch nach der Pause gab’s den leichten Dämpfer, denn Heller markierte nach Flanke von Ivana den zugegebenermaßen insgesamt verdienten Ausgleich. Bei diesem Ergebnis blieb es in dieser sehr umkämpften aber wirklich ansehnlichen Partie auch. Dies war auch Ramazan Özcan zu verdanken der die Nachspielzeit, lässig an der Strafraumkante den Ball führend, verstreichen ließ. Seltsame Aktion, aber keineswegs unfair, denn Darmstadt attackierte ihn auch nicht.
Auf dem Weg zurück zum Bus kam es leider noch zu einem unrühmlichen Höhepunkt des Tages. Denn in einem Parkhaus am Rande unseres Weges, konnten ein paar Darmstädter gesichtet werden. Woraufhin es zu den üblichen Pöbeleien in deren Richtung kam. Leider schätzten die unterbesetzten Polizisten vor Ort die Lage völlig falsch ein und reagierten, wohl verängstigt, mit Schlagstockschlägen in unsere Richtung. Einer der Beamten verlor aber leider komplett die Nerven und zückte sofort seine Literflasche Pfefferspray und verteilte eine geballte Ladung in die Menge. Dabei wurden auch Vereinsverantwortliche, welche die Lage beruhigen wollten voll erwischt. Das zweite Mal in kürzester Zeit, nach der Partie in Nürnberg, zeigte die Staatsmacht also mal wieder, dass sie das mit der Deeskalation nicht so wirklich ernst nimmt. Nachdem die Augen ausgewaschen waren konnten wir aber doch die Rückreise antreten und den Klassenerhalt feiern!

Insgesamt ein guter Jahresabschluss für die Szene, die nochmal zeigte was möglich ist, wenn alle an einem Strang ziehen, persönliche Differenzen hinten anstellen und einfach Alles geben. Lasst uns nächstes Jahr so weiter machen!

Frohes Fest und guten Rutsch,

Eure Supporters!

FC Ingolstadt – 1. FC Kaiserslautern / 14.12.2014

17. Spieltag

Endergebnis: 2:0

Zuschauer: 13359, Gäste: 2500

So es gibt mal wieder einen Bericht von unserer Seite. Nach einiger Zeit hat mal wieder jemand die Zeit und auch die Lust, aber auch Themen für ein paar Zeilen gefunden. Nach dem Ausflug nach Hessen am Samstag stand tags drauf das Spitzenspiel gegen den Zweitplatzierten aus Kaiserslautern an. Dieses Spiel war aus mehreren Gründen etwas besonderes, denn zum einen sollte das Stadion zum ersten Mal in dieser Saison der überragenden Mannschaftsleistung, einigermaßen angemessen gefüllt sein. Trotzdem ist es ein Armutszeugnis für diese Stadt, dass bei einem solchen Spiel die Hütte nicht voll wird. Nächste Besonderheit war, dass es mal wieder eine Choreo gab. Danke an die Jungs und Mädels der BRC, dass sie sich mal wieder die Arbeit gemacht haben! Und zu guter Letzt hatte We help Children e.V., wie an auf dieser Seite bereits angekündigt, eine besondere Spendenaktion geplant. Also einiges geplant an diesem Sonntag. Manches lief besser manches weniger gut.
Die Mannschaft machte ihre Sache teilweise gut. Denn in der ersten Halbzeit konnte sie sich so gut wie keine Chance erarbeiten und konnte von Glück reden, nicht schon mit ein oder zwei Toren zurück zu liegen. Doch auch Kaiserslautern in Person unseres Ex-Spielers Karl hatte Glück, denn nur dank der Milde des Schiedsrichters, der heute sehr viel laufen ließ, kassierte der bis dahin beste Lauterer keine Gelb-Rote Karte. Folglich blieb er nach der Pause in der Kabine. Vielleicht auch deshalb kamen unsere Jungs nach dem Seitenwechsel besser ins Spiel und konnten mit der ersten Chance gleich in Führung gehen. Nach einem Freistoß von Groß konnte Hinterseer die Kugel über die Line drücken. Endlich kam auch die Südtribüne mal aus dem Quark und machte mal ein bisschen Dampf. In der 60. Minute dezimierten sich die Pfälzer aber dann doch noch, denn Younes beging in kürzester Zeit 3 Fouls und sah folgerichtig die Ampelkarte. Spätestens jetzt dominierte unser Team das Spiel und konnte durch den wiedergenesenen Lex in der 84. Minute den Sack zu machen. Nach einem groben Schnitzer von Heintz schaltete er blitzschnell und lupfte über Sippel hinein ins Glück. Freut einen natürlich besonders wenn der Junge bei seinem Comeback gleich trifft. Somit gehen wir mit einem 6 Punkte Vorsprung in die Rückrunde. Wir genießen das einfach mal.
Doch wie vorher schon angeschnitten lief nicht alles gut. Fangen wir mal bei uns selbst an. Ja wir können unsere Arbeit auf dem Podest noch verbessern und ja, auch unsere Leute geben nicht immer alles. Doch auch wir sind machtlos wenn es der Rest nicht schafft mal sein Maul auf zu bekommen. Dem Mittelbereich und teilweise den Leuten die bis zu 3 m neben der Treppe stehen ist grundsätzlich kein Vorwurf zu machen, doch was dann kommt ist einfach nur erbärmlich. Da hilft keine Lautsprecheranlage oder auch kein lauteres Megaphon wenn die Bereitschaft oder vielleicht auch der Mut zum Support fehlt. Also Leute, Hände aus den Hosentaschen und macht euren Mund auf, die Mannschaft hat sich das verdient!
Zum Abschluss noch was Positives: Die Spendensammlung von We help Children e.V. kann als ziemlicher Erfolg gefeiert werden. Danke an dieser Stelle an alle Spender*innen und auch an die Organisatoren für diese kreative Aktion. Wiederholung erwünscht!
Bis Mittwoch, eure Supporters

Fortuna Düsseldorf – FC Ingolstadt / 31.10.2014

12. Spieltag

Endergebnis: 0:0

Zuschauer: 33878, Gäste: ca. 300

Schon mal vorweg: Die nächsten 3 Berichte gehörten zusammen, denn an diesem Wochenende war für unsere Delegation Hopping angesagt! Gestartet wurde am Freitagabend mit unserem Fussballclub der im Spitzenspiel bei der Fortuna aus Düsseldorf antrat. Dass eine Partie mit unserer Beteiligung einmal diesen Titel tragen würde, hätten sich wohl die wenigsten erträumt. Leider fiel die Begegnung mal wieder auf einen Freitag, sodass aus der aktiven Szene nicht allzu viele an den Rhein reisen konnten. Trotzdem fanden sich etwa 300 Leute im Gästeblock ein. Hintergrund war der Besuch der Kids von der Fussballschule.

Unter diesen Umständen konnte man sich im weiten Rund der Düsseldorfer Arena natürlich kaum bemerkbar machen. Jedoch hat es uns noch nie sonderlich interessiert ob man uns hört oder nicht, also wurde das Beste draus gemacht und hatte einfach Spaß an den Gesängen. Das Spiel selbst gab auch nicht viel her, denn es wurde hauptsächlich getreten und wenig gespielt. So kam es auch zu der richtig bitteren Verletzung von Danny. Nach einem Zweikampf mit Schmitz blieb unser Außenverteidiger liegen und musste lang behandelt werden, ehe er mit der Trage vom Platz musste. Erst mit der Zeit sickerte die Schwere seiner Verletzung zu uns in den Gästeblock durch. An dieser Stelle: Gute Genesung an dich Danny!!! Das Spiel blieb weiter relativ ereignislos. Erst in der 2. Hälfte gab es zwei dicke Chancen. Einmal konnte die Fortuna zweimal direkt hintereinander auf der Linie klären, während auf der anderen Seite Özcan mit einer Glanztat den Punkt für uns festhielt.

Nach dem Spiel verirrten sich noch ein paar Düsseldorfer zu unseren Autos, machten sich dann aber relativ schnell wieder aus dem Staub, sodass wir gemütlich ins Hostel fahren konnten und den Abend und die Tabellenführung in chilliger Runde genießen konnten. Denn für unsere Autobesatzung ging es am nächsten Tag schon wieder weiter!

FC Homburg – TuS Koblenz / 01.11.2014

Regionalliga Südwest, 16. Spieltag 

Endergebnis: 2:1

Zuschauer: 1718, Gäste: ca. 100

Nach dem torlosen Unentschieden am Vorabend und gemütlichem Frühstück, ging es für uns um 10:30 von Düsseldorf in Richtung Metz um den Jungs aus Caen auch einmal einen Besuch ab zu statten. Um aber nicht den ganzen Tag in Metz rumlaufen zu müssen, nutzten wir die Zeit und holten uns den Ground in Homburg, denn hier traf der FC Homburg auf TuS Koblenz. Die eine eine eher unbekannte Szene die andere Seite mit viel Tradition. Also eine durchaus vielversprechende Kombination.

Nach etwa 3 Stunden Fahrt durch die herbstliche Eifel kamen wir im Städtchen Homburg an. Das dortige Waldstadion ist ein richtig schmuckes Ding, mit Laufbahn und bis auf die Haupttribüne hat es ausschließlich Stehplätze. Der Heimsupportbereich war auf Höhe der Mittellinie und die Stufen waren in den Vereinsfarben bemalt. Aus Koblenz war ein ordentlicher Haufen gekommen. Der erste Eindruck war also vielversprechend und die Weichen für eine interessante Partie gestellt. Die Koblenzer machten dann auch von Beginn an Dampf, im Gegensatz zu den Homburgern, die etwas verspätet mit dem Support begannen und sich auch eher auf Schlachtrufe beschränkte. Versuche melodiösere Lieder zu starten versandeten relativ schnell. So viel zum Fantechnischen. Sportlich gesehen, konnte man klar erkennen, dass Homburg in der Tabelle deutlich vor den Koblenzern rangierte. Dennoch  konnten die Gäste in der ersten Halbzeit durch einen Torwartfehler in Führung gehen. Einen eigentlich harmlosen Freistoß ließ der Homburger Keeper wieder fallen, sodass ein Koblenzer die Kugel über die Linie drücken konnte. Doch auch der Keeper der Gäste war nicht sonderlich gut drauf und konnte einen Schuss der Grün-Weißen nur in die Mitte abwehren, wo ein Homburger zum Ausgleich parat stand. Nach der Pause blieben die Koblenzer dann irgendwie am Bierstand hängen und vernachlässigten den Support zusehends. Gleiches galt auch für die Gastgeber. Doch kurz vor Ende der Partie gab es für die Hausherren noch einmal Grund zum Jubeln. Denn der bei seiner Einwechslung noch ausgebuhte 9er traf zum 2:1 für den FCH und wurde doch noch gefeiert.

Insgesamt hat sich der Abstecher nach Homburg also durchaus gelohnt. Schmuckes Stadion, recht ansehnliches Spiel und schönes Wetter! Trotzdem verließen wir die Stadt relativ schnell wieder, denn es wartete ja noch eine Partie in Metz auf uns.

FC Metz – SM Caen / 01.11.2014

Ligue 1, 12. Spieltag

Endergebnis: 3:2

Zuschauer: 17864, Gäste: ca 100

Von der Zwischenstation Homburg ging es dann straight Richtung Frankreich. Knapp vor der Grenze kleines Gruppenfoto gemacht, ehe knapp hinter der Grenze der nächste Zwischenstopp wartete: Mautstation! Ob der begrenzten Französischkenntnisse unseres Fahrers wurde einfach kurz gefragt: „Wos griagst na?“, und die Sache war geregelt. Von da aus war es, im Vergleich zum Rest unserer Tour, nur noch ein Katzensprung nach Metz. Dort angekommen wurde erst mal die Karre geparkt und Ausschau nach einer gemütlichen Kneipe gehalten. Aus der Suche danach kamen wir eher zufällig an der Kathedrale Saint-Étienne (deutsch: Stephansdom), DER Sehenswürdigkeit der Stadt an der ‚Moselle‘ vorbei. Nach ein paar Fotos fand sich am Place St. Jaques auch ein Café um sich ein ‚Bofferding‘ für 5,40 € schmecken zu lassen.

Nach einem kurzen Snack ging es auch endlich Richtung Stade Saint-Symphorien, welches wir nach kleinem Umweg auch erreichten. Da in Frankreich offensichtlich auf Parkverbote nicht sonderlich Wert gelegt wird und der Wagen auch mal auf dem Grünstreifen oder dem Gehweg geparkt wird, taten wir es den Ortsansässigen gleich und stellten uns irgendwo hin. Dazu aber später mehr. Das letzte Stückchen zum Stadion erledigten wir zu Fuß und kamen prompt auf der falschen Seite des Stadions an. Doch mit den Überbleibseln aus dem Französischunterricht konnte der richtige Weg doch noch gefunden werden. Endlich im Vorhof des Gästebereichs angekommen empfingen uns die ziemlich gut gelaunten Freunde aus Caen auch schon am Kassenhäuschen. Dort für einheitliche 10 € das Ticket gesichert und ab in den eigentlichen Gästebreich. Dort übergaben wir unser kleines Gastgeschenk. Leider konnten wir nur einen Teil übergeben, denn ein Kasten Bier ist auch in Frankreich schwer ins Stadion zu bekommen. Schließlich wanderten wir auch schön langsam in den Gästeblock um Material auf zu hängen und Fühlung mit den noch Unbekannten Leuten auf zu nehmen und das Stadion mal von innen zu begutachten. Der Gästeblock war auf der Osttribüne, wo die Heimfans normalerweise ihren Platz haben war leider nicht zu erkennen da wohl boykottiert wurde. An sich ist das Stade Saint-Symphorien, das direkt an einem Kanal der Mosel im Südwesten der Stadt liegt, ein wunderbarer Ground. Vier einzeln stehende Tribünen mit 25000 Plätzen, welche teilweise überdacht sind und das Ganze bei Flutlicht, herrlich!

Um 20:00 dann der Anpfiff. In den Genuss eines Stadionbieres kamen wir bis dahin noch nicht, denn der Versorgungsstand öffnete erst zur Halbzeitpause. Trotz dieser Einschränkung und auch sprachlicher Hürden versuchten wir fleißig zu supporten. Dies gelang nach einigerzeit auch relativ gut. Teilweise verstanden wir zwar kein Wort doch irgendwie Mitstammeln oder ein ‚Allez Malherbe‘ gehen immer. Aufgrund des bereits erwähnten Boykotts der Heimseite konnten wir uns auch relativ gut Gehör verschaffen. Als jedoch der Führungstreffer durch Maiga für Metz fiel, konnte man erahnen was hier sonst so los ist. Die Jungs aus Caen ließen sich dadurch jedoch nicht beeinflussen und sangen fröhlich weiter. Fussballerisch wurde jedoch klar wieso die Normannen in den unteren Regionen der Tabelle zu finden sind. Nach einer flotten ersten Halbzeit also endlich Bier. Wieder Bofferding! Dazu: Nein es ist kein Scherz, na klar Baguette! Aber richtig coole Sache so ein belegtes Baguette im Stadion. Mal was Anderes! Zur Belustigung aller, öffnete einer der Jungs aus Caen noch eine ziemlich große Wasserleitung unter dem Gästeblock, sodass ein Ordner diese wieder schließen musste. Dass dieser danach klitschnass und eher schlechtere Laune hatte muss man wahrscheinlich nicht extra erwähnen. Lustig war‘s trotzdem.

In der zweiten Hälfte dann gleich der Rückschlag. Abermals Maiga markierte die 2:0-Führung für die Hausherren. Im Anschluss zeigten ‚unsere‘ Jungs aber doch noch was sie drauf haben. Denn 15 Minuten nach dem 2:0, zirkelte Calve einen Freistoß aus etwa 18 Meter richtig sehenswert ins Kreuzeck. Natürlich kollektives Ausrasten im Gästeblock und Gepöbel in Richtung der Heimfans welche direkt drauf eingingen. Sehr schick! So muss Fussball sein. Natürlich herrschte jetz viel bessere Laune bei unserem Haufen. Diese besserte sich nochmal als Caen in der 83. Minute tatsächlich noch den Ausgleich erziehlte. Jetzt war fast kein Halten mehr und es wurde ausgelassen gefeiert! Da wurde man richtig mitgerissen und man musste sich auch ein wenig zurück halten um nicht selbst auf den Zaun zu springen um den Gastgebern mal so richtig die Meinung zu Geigen. Doch nur 5 Minuten später die Ernüchterung. Elfmeter und Rot gegen Caen! Den Strafstoß verwandelte Florent Malouda (ja der spielt noch!) sicher zum 3:2-Endstand für Metz.

Nach dem Abpfiff gab’s natürlich noch ordentlich Gepöbel Richtung Heimanhang. Doch die Gemüter beruhigten sich auch relativ schnell wieder. Vor dem Stadion dann noch der ein oder andere Plausch ehe der Gästebus abfuhr. Man sieht sich ja am Sonntag wieder gegen Union (verrückt diese Franzosen)! Nachdem die Heimfans vor dem Gästebreich dann größtenteils abgezogen waren und die Blocksperre aufgehoben war, konnten wir auch den Weg zu unserem Gefährt antreten. Dort angekommen, erwartete uns schon ein erboster Anwohner der uns klar machte dass wir vor seiner Ausfahrt geparkt hatten. Hoppala. Doch auch diese Differenzen konnten beseitigt werden und wir konnten endlich die Heimfahrt antreten. Apropos Treten. Bei dieser Fahrt schaffte es doch ein Mitfahrer zweimal (!) in Kot zu treten. Dieser war natürlich ‚stinksauer‘. Für den Rest war dies jedoch recht amüsant, wurde also auch mit sämtlichen Witzen honoriert. Ansonsten verlief die Heimfahrt reibungslos. Um 4 Uhr endete unsere Tour durch 2 Länder mit 3 Spielen in 2 Tagen im schönen Ingolstadt und jeder war froh wieder im eigenen Bett zu pennen.

Auf bald,

Eure Supporters

FSV Frankfurt – FC Ingolstadt / 19.10.2014

10. Spieltag

Endergebnis: 0:1

Zuschauer: 4160, Gäste: ca. 250

An das letzte Ligaspiel in Bornheim hatten wir eher weniger gute Erinnerungen. 4:1 ging die Partie verloren. Jedoch war dies gleichzeitig auch unsere letzte Auswärtsniederlage. Dieses Mal hatten wir die Chance das 18. Mal hintereinander in der Ferne ungeschlagen zu bleiben, was beim Kellerkind aus der Frankfurter Vorstadt nicht unwahrscheinlich war. So machten sich 3 Busse, einige Privatfahrer und ein Paar Kumpels aus Wehen (Merci an der Stelle!), also ca. 250 Schanzer auf den Weg in die Hessische Metropole.

Im Stadion am Bornheimer Hang angekommen, durften wir den neuen Gästeblock, welcher teilweise überdacht ist, beziehen. Nach Absprache mit dem Rest der Szene wählte man eben diesen überdachten Teil der Tribüne als optimalen Standort aus. Noch ein paar Äppler geordert und schon konnte es los gehen. Wie so oft beim FSV war die Partie recht kampfbetont. Doch nach etwa 10 Minuten fanden unsere Jungs besser ins Spiel und wurden immer dominanter. Nach einem Freistoß kam der Ball dann zu Danilo, der dann aus etwa 20 Metern abzog, Hinterseer hielt seine Heldenbrust in den Schuss und lenkte den Ball so in’s Netz. Da war das 1:0 für uns! Die Führung gab der sowieso schon ordentlichen Stimmung natürlich nochmal einen ordentlichen Schub. Von der Sinnlos Crew und den Leuten von Block 385 dagegen war herzlich wenig zu vernehmen. Lediglich letztere meldeten sich Anfang der 2. Halbzeit zu Wort und zeigten zugleich wie wenig Ahnung sie haben. Auf einem Spruchband war zu lesen: „Fanszene FCI: Gegen RB hetzen aber selbst ein Teil des Problems sein!“ Wenn es wenigstens ein kreativer Spruch gewesen wäre. Aber auch anderweitig war bei den Jungs die Klappe mal wieder recht groß und wieder mal nichts dahinter. Ansonsten passierte nicht mehr viel. Somit hatten wir also unser 18. Auswärtsspiel in Folge ungeschlagen überstanden. Rekord! Und weiterhin Tabellenführer. Schön langsam wird’s unheimlich. Doch zum Feiern waren wir uns noch nie zu schade, also holten wir uns kurzer Hand den mal wieder überragend aufspielenden Pasce Groß in Block um die obligatorische ‚Humba‘ anzustimmen!

Zu der Heimfahrt muss nicht viel gesagt werden, außer dass der Szenebus inzwischen nicht mehr nur so heißt sondern auch einer IST! Da wächst was zusammen und das ist gut so und macht Bock auf mehr. Weiter so! Weiter geht der Traum dann am Sonntag gegen den Aufsteiger aus Heidenheim.

Man sieht sich auf der Südtribüne!

Eure Supporters Ingolstadt!

 

1.FC Schweinfurt 05 – FC Ingolstadt U23 / 11.10.2014

Regionalliga Bayern

Endergebnis: 1:1

Zuschauer: 955, Gäste: ca. 80

Die Überlegungen zu einem Besuch unserer U23 mit entsprechender Unterstützung seitens der aktiven Fanszene standen schon länger im Raum und das Spiel am heutigen Samstag gegen den 1.FC Schweinfurt 05 sollte dazu den passenden Rahmen liefern. Gesagt, getan und so ging es an diesem – wieder vollkommen überflüssigen – Länderspielwochenende mit einem gecharterten Bus der Fanszene ins ca. 200 km entfernte Schweinfurt. An Bord waren dann letzten Endes rund 40 Personen, geplant waren ursprünglich einige mehr, doch so manch einer verabschiedete sich dann doch noch in letzter Minute, was dem Rest ziemlich sauer aufstieß. Sei’s drum, in Zukunft läuft das anders. Die gute Laune ließen wir uns am heutigen Tag trotzdem nicht nehmen und so verlief die Fahrt dann erwartungsgemäß feuchtfröhlich, jedoch ohne nennenswerte Vorkommnisse bzw. Ausfälle. In Schweinfurt erfuhr unsere Reisegruppe dann, dass man durch den Heimbereich in Richtung Gästeblock gebracht werden sollte, da im Vorfeld kommuniziert wurde, dass beide Szenen eine sog. „Fanfreundschaft“ verbindet. Von unserer Seite aus sei soviel dazu gesagt, es bestehen einzelne Kontakte zu bestimmten Personen aus der Schweinfurter Fan/-Ultraszene, von einer Fanszene-übergreifenden Freundschaft kann allerdings nicht gesprochen werden. Das Willy-Sachs-Stadion ein echt schöner Old-School-Ground mit Tartanbahn, imposanten Flutlichmasten und einer großen Haupttribüne. Das Stadion erinnerte mich persönlich an unsere Zeit im MTV-Stadion mit dem direkt angrenzenden Waldstück und den Bäumen hinter dem Gästeblock. Alles etwas in die Jahre gekommen und verwildert, aber durchaus mit seinem eigenen Charme. Daumen hoch !

Der Gästeblock wurde dann von allen anwesenden Gruppen standesgemäß beflaggt und nachdem wir einen Weg gefunden hatten, das Bier in den Gästeblock zu bekommen, konnte es auch schon (fast) losgehen. Zuvor kamen unsere Jungs inkl. Trainer(leit-)fuchs dann noch am Gästeblock vorbei um sich zu bedanken, nette Geste und nun konnte das Spiel auch endlich starten. In der ersten Hälfte leider ein sehr zerfahrener Auftritt unserer Mannschaft und mehr als etwas Mittelfeldgeplänkel und zwei Chancen der Schweinfurter, die jedoch am Aluminium landeten, gab es nicht zu bestaunen.

Nach der Pause nahm das Spiel dann etwas an Fahrt auf und man konnte doch einen gewissen Klassenunterschied zwischen den beiden Mannschaften erkennen, nicht umsonst stehen unsere Jungs auf dem 4. Tabellenplatz – chapeau an dieser Stelle an unseren Trainer Stefan Leitl, der die konsequente und professionelle Arbeit von Tommy Stipic fortzuführen scheint. In der 57. Minute war es dann endlich soweit, Schweinfurts Reusch konnte zunächst noch klären, beim Nachschuss von Andi Buchner war aber auch er dann machtlos und so konnte die 1:0 Führung im Gästeblock bejubelt werden. In der 64. Minute fiel aber dann doch noch der Ausgleich durch Johannes Bechmann, der einen auf der Linie geklärten Schuss von Marino Müller „abstaubte“ und so den Treffer zum 1:1 markierte. Wenig später flog selbiger dann noch mit Rot vom Platz –  die 05er versuchten sich nochmal aufzubäumen aber viel kam nicht mehr und so sollte es dann auch bei einem leistungsgerechten 1:1 Endstand bleiben.

Die Rückfahrt verlief reibungslos und ohne nennenswerte Vorfälle und so kam man bereits gen frühen Abend wieder in der schönen Donaustadt an. Fazit: Coole Fahrt, angenehme Gespräche und die Gewissheit dass die Fanszene wieder ein Stückchen näher zusammengerückt ist !

FC Ingolstadt – Eintracht Braunschweig / 05.10.2014

9. Spieltag

Endergebnis: 1:0

Zuschauer: 7750, Gäste: ca. 800

Über die Zuschauerzahl wollen wir heute mal nicht großartig sprechen, also ganz kurz: Wer nicht kommt ist selber schuld! Diejenigen die sich entschlossen haben ins Stadion zu gehen, konnten sich auf den Bundesligaabsteiger Eintracht Braunschweig freuen. Gegen die Niedersachsen war für uns noch nie viel zu holen, einzig ein 3:3 konnte bis dahin als Punktgewinn verbucht werden, wobei diese Partie keine allzu schöne Erinnerung ist, da man damals schon 3:0 vorne lag. Bedenkt man zusätzlich, dass die Löwen eine der laufstärksten Mannschaften der Liga sind, ist die Ausgangslage klar – wird eine harte Nuss!
Aufgrund gesundheitlicher Probleme holte sich unser Vorsänger heute Verstärkung aus Reihen der BRC aufs Podest, was den Support doch leicht beeinflusste. So mussten sich die Zwei aufeinander einstellen und die Südtribüne auf den, für Nichtauswärtsfahrer, neuen Mann. Dies entschuldigt aber nicht das viel zu oft extrem lethargische Verhalten im Block. Wenn unsere Jungs so spielen würden wie wir singen, würden wir nicht dort oben stehen!! Also gleicher Appell wie beim letzten Mal: Gebt’s a bissal mehr Gas Jungs und Mädels! Auf dem Spielfeld war es das erwartet schwere Spiel, viele Zweikämpfe und Fouls, also eine ziemlich umkämpfte Partie, welche trotzdem recht gut an zu sehen war, da vor allem unsere Jungs alles gaben und um jeden Ball kämpften. Die besseren Chancen konnte aber Braunschweig verbuchen, doch Rambo konnte zwei Mal glänzend parieren. Somit ging es mit 0:0 in die Pause.
Nach dem Seitenwechsel ging’s dann schnell. Nach einem schönen Pass von Groß in den Lauf von Hinterseer, umkurvte dieser den herauslaufenden Gikiewicz und schob die Kugel ins leere Tor! Das Ganze gerade mal 50 Sekunden nach Wiederanpfiff. Endlich wurde die Sektion Bierstand für ihre Sauferei mal bestraft 😉 Und es ging gut weiter. In der 48. Und 49. Minute vergaben Matip und Roger beste Möglichkeiten auf ein 2:0 zu erhöhen. Der Stimmung tat diese Action direkt vor der Südtribüne natürlich gut und somit wurde die zweite Hälfte fast schon traditionell besser. Trotzdem sehen wir hier noch viel mehr Potenzial. Lobende Worte müssen jedoch für die Gegengerade gefunden werden, denn der Wechselgesang klappte wieder super und auch sonst konnte man schön erkennen, dass die Sitzplätze des Öfteren richtig gut mitgingen. Weiter so! Gleiches gilt auch für die Mannschaft, denn diese rettete den knappen Vorsprung über die Zeit und wir grüßen somit für weitere zwei Wochen von der Tabellenspitze.
Dieser Erfolg wurde auch gebührend mit einer „Humba“ gefeiert. Hierbei bewies sich unser Siegtorschütze als ernsthafter Anwärter für den Vorsängerposten. Wer dabei war, weiß wieso 😉 Somit können wir uns also weiterhin über den Platz an der Sonne freuen und uns gut gelaunt auf die am Donnerstag anstehende Mitgliederversammlung vorbereiten. Außerdem wird am Samstag ein kleiner Ausflug gestartet, von dem wir natürlich berichten werden.

Stabil bleiben…

Eure Supporters Ingolstadt

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Karlsruher SC – FC Ingolstadt / 27.09.2014

8. Spieltag

Endergebnis: 0:1

Zuschauer: 11 462, Gäste ca. 100

Am Ende der, auch für Fans anstrengenden, englischen Woche stand Karlsruhe an. Angenehme Anreisezeit, schönes Stadion, mit das beste Stadionbier im ganzen Saisonkalender und die Aussicht auf die Einstellung eines Uraltrekords in der 2. Liga. 17 Auswärtsspiele in Folge ungeschlagen, das schaffte zuletzt Bayer Leverkusen in der Saison 78/79. Angesichts dieser Umstände ist es mir ein Rätsel warum es gerade mal zwei Busbesatzungen nach Baden geschafft haben. Leute da muss mehr gehen! Das hat sich die Mannschaft wirklich verdient!

Also wie gesagt ging’s mit zwei Bussen und ca. 100 Schanzern ins Wildparkstadion. In Ingolstadt noch bei trüben Wolken und Temperaturen um die 10 °C gestartet, wurde die Sonne im Laufe der Fahrt immer stärker und ein Thermometer hätte auch als Stimmungsbarometer fungieren können. In Karlsruhe herrschte schließlich und endlich Oberkörperfreiwetter. Also Zeugs aufgehängt, noch schnell am Bierstand aufgetankt und aufgestellt für den Zweitligarekord.

Wie zuletzt immer, starteten die Schwarz-Roten wieder gut in die Partie und erarbeiteten sich von Beginn an die besseren Chancen gegen ebenfalls starke Karlsruher. Beiden Mannschaften war anzusehen dass sie dieses Spiel unbedingt gewinnen wollten. Doch beide Abwehrreihen agierten sehr konzentriert, sodass oft das letzte Quäntchen fehlte. Es blieb also spannend. Und in der 40. Minute war es endlich so weit. Der KSC hatte gerade seine beste Phase mit Chancen durch Torres und einem kleinen Aussetzer von Rambo, als uns ein Freistoß zugesprochen wurde. Groß trat eine Flanke in den Strafraum welche vom Karlsruher Abwehrspieler Gordon unhaltbar ins lange Eck verlängert wurde. 1:0! Geil!!! Trotzdem war der ‚Ausrastfaktor‘ im Gästeblock überschaubar. Ja es ist schwierig mit 20 Supportwilligen Vollgas zu geben. Doch hier muss sich einfach jeder selbst an die Nase fassen, ein Schluck vom Bier nehmen und einfach alles raus lassen! Das fühlen was man singt! Es huift ja nix! Ist halt meine Stimme im Arsch oder schau ich vielleicht bescheuert im Fernsehen aus, egal ob jeder hört wie schief ich singe! Am Ende des Tages weiß ich, dass ich alles für diesen Club und die Stadt gegeben habe, auch mit 20 Leuten! Trotzdem gibt es auch positives aus dem Block zu berichten. Schon wieder konnte ein neues Lied eingeführt werden. So kann es weiter gehen, schön langsam werden wir immer variabler und melodischer!

Halbzeit 2 begann mit dem 2:0 für uns durch Stefan Lex. Doch Pustekuchen! Der Schiri hatte ein Foul von unserer Nr. 14 gesehen und erkannte dessen 5. Saisontreffer nicht an. So blieb es weiter spannend. Doch mit viel Willen, Kampf, Können und sicherlich auch dem bisschen Glück das uns in den letzten beiden Partien gefehlt hatte, retteten die Jungs die Führung über die Zeit.

Wie sehr dafür Gas gegeben wurde, konnte man an den Reaktionen nach dem Schlusspfiff sehen. Anstatt zu jubeln, sanken die Spieler vor Erschöpfung zu Boden. Nach einer englischen Woche auch absolut verständlich. Trotzdem reichte es noch zur Feierei mit dem Gästeblock. Dieser machte sich dann wieder auf in die geliebte Heimat. Auf der Fahrt noch schnell den Bus leer getrunken. Hallo! Wir sind die Rekordhalter und Tabellenführer (zumindest bis Montagabend und auch der 2. Platz ist geil), da darf man ja auch mal Feiern! Wir wissen, dass das alles nur eine Momentaufnahme ist, doch das heißt nicht dass wir es nicht feiern dürfen, denn wer weiß wann es solche Zeiten mal wieder gibt. Also auf ins Stadion am Sonntag die Jungs gegen Braunschweig unterstützen!

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FC Ingolstadt – FC Erzgebirge Aue / 23.09.2014

7. Spieltag

Endergebnis: 1:1

Zuschauer: 4814, Gäste: ca. 300 

Der heutige Spieltag ist eigentlich schnell erzählt. Dienstag um 17.30 Uhr, einer Uhrzeit bei der es sich so manch einer schon mit dem Chef verscherzt hat, nur um pünktlich im Stadion zu sein. Also mal ehrlich: Englische Woche hin oder her aber wer hat sich diesen Schmarrn eigentlich ausgedacht? Nicht nur dass es für uns Heimfans schon wahnsinnige Mühe kostet rechtzeitig im Stadion zu sein, auch den Gästefans wird hierbei einiges zugemutet. Umso respektabler dass es heute doch gut 300 Sachsen zu uns in den Sportpark schafften. Für mich persönlich ging’s heute direkt nach der Arbeit ins Stadion, was ich dann dank einem Verkehrschaos vor dem Stadion mit leichter Verzögerung erreichte. Die erste Halbzeit auf den Rängen leider absolut zum abgewöhnen, die Mitmachquote despektierlich und auch sonst war das heute im ersten Durchgang gar nix – das muss in Zukunft besser laufen. Bis auf das Spruchband das unserer Forderung nach fanfreundlichen Anstoßzeiten Nachdruck verleiht, gibt es hierzu also nicht mehr zu sagen. Auf dem Rasen dagegen zeigten unsere Jungs was sie am besten können: Angreifen! Immer wieder brachen sie durch den Auer Verteidigungsriegel, konnten jedoch ihre Chancen nicht nutzen, besser machten es die Erzgebirgler. Mit ihrem ersten Angriff in der 20. Minute markierten sie das 1:0 durch Löning. Doch nur 2 Minuten später sollte auch uns das Glück hold sein. Da Costa flankte, Groß ließ für Hinterseer durch und der drehte sich schön um seinen Gegenspieler und traf zum 1:1. Im Anschluss war das Spiel etwas ausgeglichener wobei die Mehrzahl der Chancen weiterhin auf unserer Seite zu verzeichnen war. Doch Morales und Lex vergaben die besten Möglichkeiten.

Im zweiten Durchgang war dann eine deutliche Steigerung zu erkennen, die Südtribüne endlich aus ihrem verfrühten Winterschlaf erwacht und es war endlich das Potential erkennbar, das vorhanden ist, wenn jeder seine Eitelkeiten zurückstellt und sich auf das konzentriert was zählt: Unser FCI! Auf dem Platz ging es dagegen weiter wie gegen Sechzig. Zahlreiche Chancen wurden liegen gelassen. Zum Haare raufen! Da Spielen die Burschen sich schönste Chancen gegen extrem tief stehende Gäste heraus und belohnen sich einfach nicht. Also blieb es beim für die Gäste schmeichelhaften Unentschieden. Glückwunsch an Tommy und viel Glück in der weiteren Saison! Einmal Schanzer immer Schanzer! Für uns dagegen war der Punkt ob der vielen liegen gelassenen Chancen zu wenig. Doch wenn weiter so gespielt wird, kehrt auch irgendwann zwangsläufig das Glück zurück. Vielleicht ja schon am Samstag in Karlsruhe.

Abschließend zu erwähnen ist, dass der Wechselgesang mit der Gegengerade, aber auch die Lautstärke die teilweise erreicht werden konnte, wieder einmal gezeigt hat, dass es nur geht wenn alle an einem Strang ziehen. Also auch das nächste Mal: Alles ab ins Stadion und Vollgas geben!

Man sieht sich in Karlsruhe!

Eure Supporters Ingolstadt

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TSV 1860 München – FC Ingolstadt / 20.09.2014

6. Spieltag

Endergebnis: 1:1

Zuschauer: 21.800, Gäste: ca. 2000

Nach dem grandiosen Sieg gegen Aalen am Freitag, mussten wir bis Samstag warten, um unsere Jungs wieder sehen zu können. Leider führte uns der Weg dafür mal wieder in die Münchener Arroganz Arena. Das bedeutete minimale Anreise und maximalen Ärger. Auf der einen Seite mit den blauen Proleten, auf der anderen Seite mit lächerlichen Einschränkungen für uns Fans. Kein Vorsängerpodest, Fahnenstöcke beschränkt auf 1,50 m Länge, kein Megaphon oder auch das Verbot den Zaun zu besteigen (SV bei Zuwiderhandlung). Durch solche Maßnahmen wird ein ordentlicher Tifo für die Gästefans immens erschwert. Fairplay sieht anders aus. Dem ,Normalofan‘ wird dagegen die Arena Card sauer aufgestoßen sein. Dieses Thema wurde schon oft kritisiert und auch in Ingolstadt gibt es mittlerweile ein bargeldloses Zahlungssystem. Jedoch ist es bei uns im Gästebereich weiterhin möglich klassisch seine Halbe zu bezahlen. In der Arena dagegen kommt man nicht drum herum sich die Arena Card zu kaufen und diese am Ende der Partie wieder abzugeben, wenn man nicht gerade vor hat im Laufe der Saison in München vorbei zu schauen, denn mit Ablauf der Spielzeit läuft auch gleichzeitig die Spielzeit der Karte ab und das Guthaben geht endgültig in die Hände der Stadionbetreiber GmbH. Dies ist moderner Diebstahl, ebenso wie die völlig übertriebenen Preise an den Kiosken.

Aber huift ja nix!  Denn schließlich machen uns die Jungs von Ralph Hasenhüttl zurzeit doch so viel Gaudi. Also ging’s heute zahlreich nach München. Ca. 2000 Ingolstädter fanden den Weg mit Bussen, Bahnen und Autos in die Landeshauptstadt, um den Tabellenführer zu unterstützen. Auch aus Wehen war erfreulicherweise wieder ein schönes Grüppchen zugegen. Diese waren schon am Vorabend eingetroffen, sodass man gemeinsam ein paar Bierchen kippen konnte und die Gelegenheit fand sich auszutauschen. Am Samstagmorgen ging’s dann um 9:30 los, teils im Partybus, teils im Szenebus. Nach kurzer aber intensiver Fahrt kamen alle wohlbehalten am Stadion an und hatten nochmal Zeit entspannt abzuhängen. Eigentlich auch mal ganz nett nicht komplett gestresst wie eine Viehherde ins Stadion getrieben zu werden. Leider traf der Partybus relativ spät ein, sodass ein gemeinsames Foto als auch ein gemeinsamer Marsch in die Arena nur bedingt möglich war. Dort angekommen war dann noch genügend Zeit in aller Ruhe sich um das Material zu kümmern, bis dann auch die Partypeople eintrafen.

Insgesamt herrschte also schon mal gute Laune welche sich dann auch im Support niederschlug. Natürlich hätte mehr kommen können, doch in Anbetracht der Einschränkungen und des hohen Anteils an unerfahrenen Auswärtsfahrern war die Leistung doch ganz passabel. Von passabel konnte bei unserem Team allerdings nicht die Rede sein. Nein, sie legten wieder los wie die Feuerwehr und konnten gleich zu Beginn der Partie zeigen, wer die derzeitige Zweitliganummer 1 in Bayern ist. So kam es in der 16. Minute folgerichtig zum 1:0 durch unseren zurzeit glänzend aufgelegten Zehner Pascal Groß. Nach einer Flanke von Morales konnte er völlig frei einnicken und versetzte den Gästeblock in einen Freudentaumel. Doch dieser währte nicht lange, denn die Kätzchen zeigten Krallen und erzielten nur 4 Minuten später mit ihrer ersten Chance den 1:1 Ausgleich durch Okotie. Ansonsten war das Spiel schnell beschrieben. Schwache Münchner konnten unseren Jungs eigentlich zu keiner Zeit wirklich Paroli bieten. Wir konnten diese drückende Überlegenheit trotz zahlreicher schön herausgespielter Chancen, leider nicht in eine Führung ummünzen. Ich muss zugeben, dass ich vor dem Spiel dachte dass es Pfiffe geben könnte, falls wir nicht gewinnen würden, so wurde ich doch positiv von unserem Publikum überrascht.  Die Mannschaft wurde trotz der 2 verschenkten Punkte ob ihrer guten Leistung gefeiert. Sogar ein Wechselgesang mit dem 2. Oberrang konnte dieses mal eingeführt werden. Wie es scheint ist unser Publikum in den letzten Jahren gereift. So gehen wir positiv in das Match am Dienstag gegen das von unserem Ex-U23 Trainer geleitete Aue. So leid es uns auch tut, aber die Punkte musst du woanders holen Tommy 😉
Zum Abschluss noch ein fettes Merci an die Jungs aus Hessen für den Spitzenwein, das geile Wochenende und die super Unterstützung!

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FC Ingolstadt – VfR Aalen / 12.09.2014

5. Spieltag

Endergebnis: 4:1

Zuschauer: 6000, Gäste: ca. 100

Freitags, bei Dauerregen und einem langweiligen Gegner schienen auch die sportlichen Erfolge der letzten Wochen, die in Sandhausen immerhin mit Tabellenplatz zwei belohnt wurden, nur wenige vom heimischen Sofa locken zu können und so blieb der Sportpark mit knapp 6.000 Zuschauern mal wieder erschreckend leer am heutigen Abend. Trotzdem war nach den letzten Spielen die Hoffnung auf eine Wiederholung des letzten Heimsieges groß und so ging’s gut gelaunt vom Treffpunkt aus durch den Regen ins Stadion. Diejenigen, die es in den Sportpark geschafft hatten, wurden auch sofort belohnt: Nach nur 12 Minuten bestätigte unser Stefan Lex seine starke Form der letzten Wochen und netzte nach Zuspiel von Groß per Hacke ein. Nach den zwei Toren gegen Sandhausen ist der Stürmer mit jetzt schon vier Buden unser bester Torschütze, eine starke Leistung für jemanden, der vor einem Jahr noch Regionalliga gespielt hat. Schon zwei Minuten später verwandelte der vorherige Vorlagengeben Groß sogar noch einen Freistoß, welcher allerdings vom Schiedsrichter wegen vermeintlichem Foulspiel nicht gewertet wurde. Unsre Jungs dominierten das Spiel auch weiterhin, und von den Aalener Gästen kam nicht viel, bis diese kurz nach der Halbzeit mit mehr Glück als Verstand den Ball irgendwie ins Tor tändelten. Trotz des Rückschlags wurde das Spiel weiterhin von unserer Mannschaft bestimmt, und so stellte der Ex-Aalener Hübner zehn Minuten später die alte Führung wieder her. Das Spiel der Jungs machte jetzt einfach nur noch Spaß, Leckie packte mal wieder den Turbo aus und erhöhte mit einem Tunnler gegen den beim heimischen Publikum eher unbeliebten Torwart, der vorher wiederholt durch unsportliches Verhalten aufgefallen war, zum 3:1-selber schuld. Trotzdem durfte Aalen auch nochmal ran und steuerte kurz vor Schluss noch das Eigentor zum 4:1 Endstand bei.  Nach einer so überzeugenden Leistung steht die Mannschaft verdient vorübergehend an der Tabellenspitze und kann mit breiter Brust nach München zu den Löwen fahren, genau wie wir, die den Sportpark stolz und als Spitzenreiter in die verregnete Freitagnacht verlassen durften. Das Wissen den Aalenern wieder einmal aufgezeigt zu haben, dass für sie in Ingolstadt nichts zu holen ist-in jeglicher Hinsicht-leistete seinen Beitrag zur guten Stimmung aller Beteiligten.

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SV Sandhausen – FC Ingolstadt / 31.08.2014

4. Spieltag

Endergebnis: 0:3

Zuschauer: 3400, Gäste: ca. 100 

Nach dem überzeugenden Sieg gegen Fürth vor einer Woche, stand diesen Sonntag Sandhausen auf dem Plan. Deren Saisonstart verlief so wie bei uns in den letzten Jahren. Ein mageres Pünktchen aus den ersten 3 Partien. Diese Begleitumstände verleiteten die (leider nur) ca. 100 angereisten Ingolstädter zu gewissem Optimismus. Nach der kleinen Wanderung durch den Hardtwald kam man also schon mal ordentlich gelaunt im umgebauten Stadion an und bezog den inzwischen 4. Gästeblock. Öfter mal was Neues! Vor allem wenn man nun überdacht ist und das ganze Ding den Namen Gästeblock auch endlich mal verdient hat. Der Heimblock dagegen hat seinen Namen weniger verdient. Wir dürfen selber nicht die größten Töne spucken am heutigen Tag, doch das war die schlechteste Heimperformance, die ich in Sandhausen bis jetzt erlebt habe. Außerdem war die Fahne mit der Aufschrift „Veteranen“ in „Old English“ und dazu ein Ché Guevara Kopf etwas seltsam. Sind wohl Nazikommunisten oder sowas 😉

Unsere Darbietung dagegen war recht ordentlich. Gut motiviert und durch den frühen und wirklich sehenswerten Führungstreffer von Stefan Lex in der 7. Minute zusätzlich angestachelt, dürften wir den Heimblock ein ums andere Mal überstimmt haben. Und auch sportlich gesehen sollten wir die Oberhand behalten. Die sichtlich verunsicherten Gastgeber brachten nichts zustande, sodass wir uns zurück lehnen konnten und nicht mehr viel machen mussten. Das wirkte sich natürlich eher negativ auf die Qualität des Spiels aus. Das dachte sich wohl auch unser Trainer und ließ die Jungs in der 2. Hälfte nochmal von der Leine. So kam es, dass nach einer sehenswerten einstudierten Eckenvariante über Groß und Leckie, unser Neuzugang Lukas Hinterseer zum ersten Mal für uns einnetzen durfte. Es waren 60 Minuten gespielt und der Kaas war eigentlich bissen. Aber Stefan Lex hat wohl am Tore schießen Gefallen gefunden. Also legte er in der 79. Minute noch einen drauf und erzielte wie schon beim 1:0 nach schöner Vorarbeit von Morales sein 3. Saisontor und damit auch den Endstand von 3:0. Im Gästeblock wurde inzwischen ein neues Lied erfolgreich eingeführt und bis zum Ende mit voller Inbrunst geträllert. Nach dem Schlusspfiff fanden wir uns auf dem 2. Tabellenplatz wieder. In diesen Tabellenregionen fanden wir uns bis jetzt erst einmal und zwar 2008 am ersten Spieltag, als wir für eine Woche Tabellenführer waren. Wie die Sache endete weiß jeder. Die Gefahr besteht dieses Jahr denke ich nicht, soll aber heißen, bitte nicht in Euphorie verfallen, denn es ist noch früh in der Saison und es kann noch viel passieren. Trotzdem macht es zurzeit Spaß den Jungs beim Fußballspielen zu zuschauen. Also gegen Aalen ab in den Sportpark und Gas geben!!!

Bis dahin: Schöne Länderspielpause!

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FC Ingolstadt – SpVgg Greuther Fürth / 24.08.2014

3. Spieltag

Endergebnis 2:0

Zuschauer: 8.021, Gäste: ca. 1.500

Zum dritten Spieltag kam mit Greuther Fürth ein Aufstiegsaspirant auf die Schanz,und nur sechs Tage nach dem blamablen Pokalaus in Offenbach waren die Hoffnungen auf einen Heimsieg gegen den fränkischen Derbysieger dementsprechend gering. Wie erwartet starteten die Franken spielstark in die Partie und so gelang es unseren Schwarz-Roten in der ersten halben Stunde kaum den Fürthern ernsthaft gefährlich zu werden. Nur zwei Glanzleistungen,vom wieder einmal großartig aufgelegten  Özcan verhinderten den frühen Rückstand,bevor sich unsere Jungs vor der Halbzeit größeren Zugriff aufs Spiel erarbeiten konnten und dem Gegner zusehends Paroli boten. Mit dem wegen der kurzen Anreise erwartungsgemäß recht vollen Gästeblock konnte mit einem „Scheiß Red Bull“-Wechselgesang und passendem Spruchband dazu wieder ein klares Zeichen gegen das Leipziger Marketingkonstrukt gesetzt werden, nachdem im Vorfeld die „Gegen RB“-Shirts zahlreich an den Mann gebracht werden konnten.

In der Halbzeit schien Ralph Hasenhüttl die richtigen Worte gefunden zu haben, die Mannschaft startete wie verwandelt in Hälfte Zwei. Vor allem der gegen Offenbach verletzte Neuzugang Leckie zeigte eine bärenstarke Partie, und in der 62. Minute konnte sich der Australier schließlich nach einem starken Pass vom Ex-Fürther Lex im Strafraum gegen zwei Gegenspieler durchsetzen und machte die ersehnte Bude. Mit einem Heimsieg gegen Fürth in greifbarere Nähe konnten sich auch mal die Sitzplätze aufraffen, und so machten die 8.000 im Sportpark jetzt gut Stimmung. Von Fürth kam außer Fouls nicht mehr viel, und der Schiri schien das meistens durchgehen lassen zu wollen. Trotzdem zeigte unsre Elf weiterhin eine unerwartet starke Partie gegen die Franken und belohnte sich knapp zwanzig Minuten nach dem ersten Treffer mit Tor Nummer Zwei durch einen 20-Meter-Schuss von Pascal Groß dafür. Nochmal zehn Minuten später war das sowohl nervenaufreibende als auch schöne Spiel vorbei, die Wies‘n war gmaad, die Kleeblätter grupft und die Schanzer seit jetzt vier Spielen ungeschlagen gegen die Fürther. Seht ihr Nürnberg, so wird das gemacht!

Unsere Mannschaft scheint sich weiterhin, wie letzte Saison auch, gegen vermeintlich stärke Mannschaften leichter zu tun, trotzdem kann man nächste Woche nach der starken Leistung in der zweiten Hälfte und dem ersten Sieg in der neuen Saison, motiviert und selbstbewusst in die kurpfälzer Provinz nach Sandhausen fahren.

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Kickers Offenbach – FC Ingolstadt /18.08.2014

1. Runde DFB-Pokal

Endergebnis: 4:2 i.E.

Zuschauer: 7386 Gäste: ca. 300

Erste Runde DFB-Pokal. Das Zucker’l in der Saison wurde dieses mal leider an einem Montag ausgetragen. Trotzdem setzten sich Mittags 3 vollbesetzte Busse und einige Privatfahrer Richtung Offenbach in Bewegung. Zusammen mit den Freunden aus Wehen war der Gästeblock für einen Montag mit 300 Schanzern also ganz ordentlich gefüllt. Die Anreise verlief relativ ereignislos, was aber nicht bedeuten soll, dass sie nicht ziemlich spaßig gewesen wäre. Also kam man ziemlich gut gelaunt in Offenbach an und traf sich mit dem bereits erwähnten Besuch aus dem Taunus. Zusammen ging’s dann ins Stadion am Bieberer Berg. Am Eingang dann die erste Ernüchterung des Tages: Da unsere Fahnenstangen einen zu großen Durchmesser hatten durften sie nicht mit ins Stadion. Über solche Regeln kann man sich aufregen und auch streiten, doch nicht mit dem Sicherheitspersonal, denn dieser folgt auch nur seinen Anweisungen. Also mussten wir wohl oder übel ohne unseren Gruppenschwenker ran. Nach kurzer Stärkung am Bierstand und ein paar Pläuschchen mit dem übrigen Anhang und den überraschend angereisten Jungs aus Caen konnte die Partie dann beginnen. Der Gästeblock tat das mit einem recht netten Intro aus Silber-Roten Folienschwenkern. Und vom Start weg merkte man wie motiviert unser Mob war. Mehrmals konnten wir uns in der ersten Halbzeit Gehör verschaffen. Genützt hat es trotzdem nichts, denn die Abschlussschwäche unserer Jungs hielt auch gegen den Viertligisten an. Das Fehlen von Mo Hartmann und unseres weiterhin angeschlagenen Neuzugangs Leckie wurde vor dem Tor ziemlich deutlich. Auch ein Almog Cohen wird im Mittelfeld schmerzlich vermisst. Und zu guter Letzt wird klar, dass die Abgänge von Hofmann und wohl auch Caiuby noch nicht kompensiert werden konnten. Diese Faktoren sollten bei der Bewertung der Auftritte unserer Jungs bedacht werden, bevor losgeschimpft wird.

Die zweite Hälfte begann mit einem vermeintlichen Rückschlag für den OFC, denn Korb flog mit Gelb-Rot vom Platz. Doch wie so oft pushte das die in Unterzahl agierende Mannschaft und auch der Bieberer Berg zeigte nach eher mäßiger Leistung in der 1. Hälfte sein wahres Gesicht. Somit wurde die Partie zu einem echten Pokalfight in dem wir immer nervöser wurden und die wenigen Chancen einfach nicht nutzen konnten. Was auch am glänzend aufgelegten Offenbacher Keeper Endres lag. Also ging’s zwangsläufig in die Verlängerung. Im Block mühte man sich hier weiter den Offenbachern Paroli zu bieten was auch ab und zu gelang. Doch die Kräfte schwanden, wie auch die der Spieler auf dem Platz. Nach weiteren torlosen 30 Minuten dann der Krimi. Elfmeterschießen! Hier lag der Vorteil natürlich klar bei den Offenbachern, die ja eben über 120 Minuten ein 0:0 gegen den Zweitligisten erkämpft hatten. So kam es wie es kommen musste. Endres hielt den Elfer von Groß und Da Costa jagte die Kugel in den Nachthimmel. Alle Offenbacher trafen und wir waren raus. Während sich nun bei einigen der Frust über die schlechte Partie und das Ausscheiden über die Spieler entlud, war in unserer Gruppe überwiegend der Blick nach vorne gerichtet. So versuchte man den sichtlich geknickten Spielern Mut für das Spiel gegen Fürth zu zusprechen. Wie eingangs erwähnt: Der Pokal ist das Zucker’l, wichtig ist die Saison und 3 Punkte. Also immer weiter kämpfen! Irgendwann kehrt das Glück vor dem Tor zurück!

Auf der Rückfahrt wurde unserer ordentlicher Auswärtsauftritt noch nach dem Motto ‚Aber scheiß drauf, Pokal ist nur einmal im Jahr! Wir fliegen raus, in Runde 1! Aber scheiß drauf…‘ gefeiert. Alles in allem also ein ordentlicher Montagstrip mit leider unglücklichem sportlichen Ausgang. Trotzdem möchten wir nicht in die allgemeine Jammerei einstimmen sondern weiter Gas geben!

In diesem Sinne:
Auf geht’s Schanzer kämpfen und siegen!

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FC Ingolstadt – SV Darmstadt 98 / 10.08.2014

2. Spieltag

Endergebnis: 2:2

Zuschauer: 9000 Gäste: ca. 1000

In den heutigen Spieltag gegen Darmstadt 98 starteten wir bereits am Samstagmorgen, als sich ein Grüppchen von ca. 25 Personen auf den Weg zur gemeinsamen Kanubootstour ins Altmühltal machte. Eine willkommene Abwechslung, welche schon länger auf der Tagesordnung stand und nun endlich realisiert wurde. Nachdem man in rekordverdächtiger Zeit die idyllische Altmühl hinter sich gelassen hatte, wurde sich anschließend beim örtlichen Lebensmitteldealer mit Proviant für den Abend eingedeckt, ehe es auf einen nahe gelegenen Zeltplatz ging. Dieser wurde dann auch sofort nach unserem Gusto umgestaltet und vielleicht etwas zu unverständlich darauf hingewiesen, dass es heute wohl etwas lauter werden könnte. Wie dem auch sei, für Speis und Trank war ausreichend gesorgt, die Stimmung war super und so wurde den ganzen Abend über entweder ums Lagerfeuer gechillt, aktiv an sportlichen Betätigungen teilgenommen, dem Alkohol gefrönt und hier und da viele gute Gespräche geführt. Insgesamt sicher ein Wochenende mit Wiederholungsbedarf das wohl noch lange in Erinnerung bleiben und dem ein oder anderen sicherlich auch in ferner Zukunft ein Grinsen ins Gesicht zaubern wird 😉

Am eigentlichen Spieltag wurde sich dann -etwas angeschlagen vom Vortag- am vereinbarten Treffpunkt getroffen. Von dort aus ging es dann auch relativ zügig in Richtung Stadion,welches sich zur heutigen Heimspielpremiere mit 9000 Zuschauern doch als recht anständig gefüllt erweisen sollte. Bei einer Typisierungsaktion für eine an Leukämie erkrankte Ingolstädterin in den Wochen zuvor, wurden Karten für das Spiel für jeden registrierten Spender verteilt – finden wir gut !

Der Gästeblock heute zwar nicht schlecht gefüllt, allerdings hatten wir doch mit mehr gerechnet was da aus Darmstadt kommt, war es doch immerhin deren Auswärtspremiere in der 2. Liga. Allerdings brauchen auch wir hier keine besonders großen Töne spucken, denn die Südtribüne war trotz der 9000 Zuschauer mal wieder nicht zufriedenstellend gefüllt…Nochmals Leute: In der Kurve spielt die Musik, also ab in den Stehbereich und 90 min. lang alles geben für die Jungs da unten.

Pünktlich um 13.30 Uhr wurde dann angepfiffen. 10 Minuten Später wurde ein Wechselgesang mit dem Darmstädter Anhang zum Thema Riesen Bullshit Leipzig gestartet, welcher auch super funktionierte. Danke an dieser Stelle nach Darmstadt! Das Spiel an sich war in der Anfangsphase zunächst sehr ausgeglichen. Das erste Aufschrecken gab es in der 13.Minute als Mo Hartmann den Ball aus der Distanz auf’s Tor hielt, aber knapp verfehlte. Bereits in der 16.Minute brach dann der erste Torjubel aus, allerdings auf der falschen Seite: Nach einer Ecke von Tobias Kempe kam Darmstadts Romain Brégerie frei im Strafraum zum Kopfball und netzte so die 1:0- Führung für den SV Darmstadt ein. Bis zur 22. Minute plätscherte das Spiel so vor sich hin bis die Lilien einen erneuten Vorstoß der Schanzer nicht klären konnten und Stefan Lex aus 20 Metern einfach abzog. Der Ball knallte noch leicht abgefälscht hinter dem Darmstädter Keeper ein- der Ausgleich war perfekt. Ein leistungsgerechtes 1:1 stand somit in der Halbzeitpause zu Buche und auch danach sollte es munter weitergehen.

Mehrere Chancen auf beiden Seiten, die jedoch zunächst zu keinem nennenswerten Ergebnis führten. Erst in der 74. Minute der nächste Aufreger, Romain Brégerie schlug eine Flanke auf Dominik Stroh-Engel, Marvin Matip konnte diesen nicht mehr aufhalten und köpfte zur erneuten Führung für Darmstadt. Erst mit der Hereinnahme unseres jungen „Wilden“ kam wieder frisches Blut ins Spiel. Unsere Jungs zwar weiterhin couragiert bei der Sache allerdings ohne zwingende Torchancen. In der allerletzten Minute dann der Auftritt des Karl-Heinz-Lappe. Es war bereits die dritte Minute der Nachspielzeit angebrochen als Stefan Lex den Ball noch einmal zu Lappe brachte, der die minimale Lücke in der Darmstädter Hintermannschaft fand und mit einem lupenreinen Fallrückzieher zum 2:2 Ausgleich traf. Kurz darauf dann der Abpfiff und das Remis mit dem wohl jeder am heutigen Tag leben konnte.

Die nächsten Spiele werden zeigen in welche Richtung es diese Saison für uns gehen wird, bis dahin gilt es die Contenance zu bewahren, optimistisch nach vorne zu blicken und den Fussballclub auch in dieser Saison nach allen Kräften zu unterstützen. (MB)

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FC St. Pauli – FC Ingolstadt / 02.08.2014

1. Spieltag

Endergebnis 1:1

Zuschauer: 26664 Gäste: ca. 300

Am Samstagmorgen ging’s also endlich wieder los nach Hamburg.
Neben den Zugfahrern organisierte sich kurzfristig noch eine Autobesatzung um das erste Saisonspiel zu verfolgen. Trotz großzügig berechneter Anreisezeit kamen die Autofahrer zirka 15 Minuten zu spät und verpassten dadurch die erste bundesweite Aktion gegen RiesenBullshit Leipzig. Neben einem Spruchband „WIR SCHEISSEN AUF RB“ wurden zur 10. Minute Klopapierrollen in Richtung Spielfeld geworfen. Stimmungstechnisch ging heute leider nicht viel. Trotz der Bemühungen der üblichen Auswärtsfahrer konnten die Stadiontouristen im Block nicht mitgerissen werden. So blieb es bei vereinzelten Spielbezogenen Anfeuerungen. Dennoch konnten unsere Jungs nach kleinen Anlaufschwierigkeiten den guten Eindruck der Testspiele bestätigen und sich ein paar Chancen erarbeiten. In der 42. Minute belohnten sie sich dann. Groß flankte einen Freistoß aus dem Halbfeld in Richtung Strafraum und Morales verwandelte mit einem richtig geilen Kopfball unhaltbar ins Tor. 1:0!!! So konnte es doch weiter gehen. Ging es auch fast, doch Mo Hartmann traf mit seinem Fernschuss nur den Pfosten. In der 2. Halbzeit vergaben wir dann weitere gute Chancen. Und wiedermal wurden wir für diese schlechte Chancenverwertung bestraft. Denn nach einer schönen Kombination konnte St. Paulis Innenverteidiger (!) Gonther, den sehenswerten Ausgleich erzielen. Beim Spielstand von 1:1 blieb es dann auch.
Insgesamt kann man wohl zufrieden sein, 1 Punkt am Millerntor zum Auftakt ist in Ordnung, wenn auch ein Sieg nicht unverdient gewesen wäre. Trotzdem kann man, zumindest sportlich, guter Dinge ins erste Heimspiel gehen. (MF)

NEIN zu RB-Leipzig !

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FC Ingolstadt – FC Energie Cottbus / 11.05.2014

34. Spieltag

Endergebnis: 2:0

Zuschauer: 5866 Gäste: ca. 1000

Heute beginnen wir mit einem Nachtrag zum Auswärtsspiel in Sandhausen. Wie im Spielbericht erzählt, stand unser Vorsänger dort auf der Ersatzbank. Uns war bekannt, dass das Besteigen des Zaunes im Hardtwaldstadion 50 € kostet, was an sich schon eine Frechheit darstellt. Im Laufe der Woche kam auch der erwartete Brief aus der Provinz, beinhaltete aber eine Überraschung: Die Strafe belief sich plötzlich auf 128,50 €. Diese setzt sich aus 100,00 € für die Ordnungswidrigkeit, 25,00 € „Gebühr“ (wofür diese ist wurde nicht näher erläutert) und 3,50 € Auslagen zusammen. Laut Schreiben wurden „[…] durch dieses Verhalten Personen (Spieler) gefährdet […]. Peinlich wenn man nicht in der Lage ist einen ordentlichen Gästeblock samt Podest zur Verfügung zu stellen und damit auch noch abkassiert.

Nun aber zu den wichtigeren Dingen im Leben: Letztes Saisonspiel, und es ging um nichts mehr ! Naja die Cottbuser wünschten sich natürlich, dass sich ihre Mannschaft nach einer desaströsen Saison wenigstens ordentlich verabschieden würde. Wir wünschten uns natürlich einen Heimsieg zum Abschluss. Gab’s ja nicht so oft in dieser Spielzeit. Außerdem konnte man mit einem Sieg noch einen einstelligen Tabellenplatz erreichen. Aus Cottbus waren groß angelegte Randale befürchtet worden, sodass die Partie kurzer Hand zum Risikospiel erklärt wurde und daher ein höheres Polizeiaufgebot vor Ort war. Daraus resultierten auch die erstmals durchgeführten Kontrollen von auswärtigen Autos. Dies hielt unsere Gäste aber nicht davon ab in der 80. Minute ihrem Ärger über die schon erwähnten schlechten Leistungen ihrer Mannschaft, Luft zu machen. Außerdem zu erwähnen am heutigen Tag war die spezielle Zaunbeflaggung im Gästeblock. Auf schwarzem Untergrund war nur „COTTBUS“ zu lesen. Ansonsten wurde auf jegliche optische und akkustische Unterstützung verzichtet. Nur ab und an waren ein paar Schlachtrufe zu hören. Wir dagegen freuten uns auf einen schönen Abschluss einer, im Endeffekt recht ordentlichen Saison. Jedoch konnte auf Grund der Belanglosigkeit der Partie und des fehlenden Wettbewerbs mit dem gegnerischen Anhang nicht die Spannung aufgebaut werden, die für einen optimalen Support nötig ist. Trotzdem konnten unsere Jungs am Ende des ersten Durchgangs in Führung gehen. Unser Bomber verwertete das schöne Zuspiel von Groß und schoss flach in die linke untere Ecke zum 1:0 ein. Mit diesem Spielstand ging’s auch in die Pause.

In der zweiten Halbzeit wurde die Partie dann etwas ansehnlicher und es kam außerdem zu einem besonderen Moment. In der 69. Minute wurde unser aller Liebling und Schanzer Urgestein Andi Buchner eingewechselt. So kam er zu seinem voraussichtlich letzten 2.-Ligaeinsatz für Ingolstadt. Natürlich wurde unser Junge von der Südtribüne gebührend gefeiert. Und beinahe hätte er dann auch noch getroffen. Nachdem Hofmann einen nach vorne abgewehrten Schuss von Groß mit ein wenig Glück zum 2:0 über die Linie köpfte, hatte unser Buchi das 3:0 auf dem Schlappen. Hofmann legte raus auf ihn, er zog ab, doch der Cottbuser Keeper hatte was dagegen und konnte parieren. So blieb es beim Stand von 2:0 und wir konnten den 10. Tabellenplatz feiern (nur ein Tor mehr fehlte zu Platz 9). Dabei holten wir uns den Andi höchst persönlich auf den Zaun um die Südtribüne zu dirigieren. Damit ging es dann in die Sommerpause, welche, ob der überwiegend guten Erinnerungen an die Spielzeit, wohl richtig lang wird…Danach ging’s dann auf die dieses Mal angenehm bodenständige Abschlussfeier (hier mal ein Lob an den Verein), um noch ein paar Bierchen zu kippen.

Wir als Supporters Ingolstadt möchten uns bei allen Leuten, die uns auf irgendeine Weise in dieser Saison unterstützt haben bedanken, es war für uns keine einfache Saison. Doch es geht wieder stetig bergauf und daher freuen wir uns schon jetzt wieder,wenn es endlich weiter geht. Also dran bleiben! Denn auch in der Sommerpause wird es sicherlich etwas von uns zu hören geben!

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SV Sandhausen – FC Ingolstadt / 04.05.2014

33.Spieltag

Endergebnis: 0:2

Zuschauer: 5450 Gäste: ca. 200

Hätte schon mit dem Teufel zugehen müssen, dass das mit dem Klassenerhalt am Sonntag nicht klappt. Schließlich sind wir auswärts seit einer gefühlten Ewigkeit ungeschlagen und es hätte ja schon gereicht diese Serie fort zu führen. Also ging es bereits in den frühen Morgenstunden mit drei 9-Sitzern in Ingolstadt los. Geplant war eigentlich ein Spaziergang durch Sandhausen, weshalb auch so früh gestartet wurde (Anstoß war dieses Mal um 15:30), doch da in Eichstätt Mitfahrer eingesammelt wurden, bestand zirka die Hälfte unserer Strecke aus Landstraße und die Rastplätze hier waren einfach viel schöner als Sandhausen. Also machten wir ausgedehnte Pausen und genossen das bombastische Wetter. Nachdem wir unsere Vehikel irgendwo in der Prärie geparkt hatten, ging es durch den Hardtwald in den für mich inzwischen 3. Gästeblock des Sandhäuser Stadions. Öfter mal was neues. Alles aufgehängt, Stadionwurst probiert Bierchen getrunken und schon konnte es los gehen.

Aus Ermangelung eines Podests, nahm unser Vorsänger heute auf dem Dach der Auswechselbank der Sandhäuser Platz. Die darunter Sitzenden waren darüber irgendwie gar nicht erfreut, so dass sich kurz aufgeplustert wurde sowie der Sicherheitsdienst herbeibestellt wurde..Die Taliban der Fans halt wieder..Nach etwa 10 Minuten, in denen durch die Aufregung eine richtig gute Stimmung zu Stande kam, lenkte unser Vorsänger dann ein und machte seinen Job aus dem Block heraus. Von Sandhäuser Seite war auch erstaunlich viel zu hören, das hatte ich grauenhafter in Erinnerung. Doch es half alles nichts, unsere Abwehr stand mal wieder wie eine Eins und wenn sie dann doch mal was zu ließ war Rambo zur Stelle. So boten sich Räume für Konter. Und bei genau so einem wurde Lex von Hübner umgeräumt. Somit gab’s zu Recht Elfer. Zu diesem trat Caiuby an und verwandelte souverän (25.). Der Spielverlauf war ein wenig auf den Kopf gestellt, was uns natürlich ganz Recht war. In der 37. Minute dann wieder ein Konter unserer Elf. Lex spielte raus auf Caiuby der in der Mitte den heran laufenden Hofmann sah und hoch auf ihn flankte. Dieser nahm volles Risiko und haute die Kugel volley ins linke untere Eck! Richtig schöne Bude zum 2:0! In der Folge passierte nicht mehr viel. Außer einer super Rettungstat von Roger der einen Schuss von Klotz für den bereits geschlagenen Özcan abblockte und so den Anschlusstreffer verhinderte passierte nicht mehr viel. Genauso wie im Heimblock der Sandhäuser. In der 84. Minute verhinderte dann Riemann noch das 3:0 durch Lex. Somit sind wir das 13. Auswärtsspiel in Folge ungeschlagen und konnten mit der Mannschaft noch ein bisschen den Klassenerhalt feiern. Weiter so Jungs, ihr macht’s richtig Gaudi zurzeit!

Die Rückreise verlief dann relativ reibungslos. An der örtlichen Tanke noch „aufgetankt“ und ab nach Hause. Auf der Heimfahrt verfuhren wir uns dann noch ein klein wenig und landeten in der Schlossbrauerei Ellingen. Somit ist auch das Sommerausflugsziel für unsere Gruppe klar 😉 Bis dahin gibt’s aber noch das letzte Heimspiel gegen Cottbus, welches wir auch noch für uns entscheiden wollen und wieder sowohl auf dem Rasen als auch auf den Rängen alles geben müssen. (MF)

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Weitere Bilder folgen !

SV Wiesbaden – SV Wehen Wiesbaden II

Endergebnis: 2:2

Hessenliga

Am vergangenen Samstag hieß es also wieder: Ab in die hessische Landeshauptstadt zum Hessenliga-Nachbarschaftsduell zwischen dem SV Wiesbaden und dem SV Wehen Wiesbaden. Insgesamt machte sich ein vollbepackter 9-Sitzer sowie ein Auto aus dem östlichen Teil der Republik auf den Weg. Zeitig angekommen wurde sich dann auf den Weg zum Treffpunkt in der Wiesbadener Innenstadt gemacht. Wenig später ging es dann von dort aus zum Helmut-Schön-Sportpark. Der Marsch mit reichlich Pyro garniert und auch die Bullerei hatte immer ein wachsames Auge auf uns. Vorm Spiel dann noch schön den ganzen Haufen unter Generalverdacht genommen und eine Stunde lang durfte sich dann jeder mehr oder weniger seinen Sachen entledigen,aber das kennen wir ja schon. Der Helmut-Schön-Sportpark eigentlich ein wirklich ansehnlicher Ground,richtig schön Old-School mit Tartanbahn und Holzbänken um das ganze Stadion herum. Auch das Catering mit seinen wirklich fairen Bier-und Bratwurstpreisen tat es unserer Gruppe an. Schönes Ding,so könnte das überall sein. Gut gelaunt wurde so ins Spiel gestartet und die ersten Lieder gen strahlend blauen Himmel zum Besten gegeben. Die aktive Wehener Szene am heutigen Tag mit ca. 60-70 Leuten vertreten,ganz ordentlich für ein Spiel der Amateure. Heimfans konnten während des gesamten Spiels leider keine ausgemacht werden,schade aber sei’s drum. Die Stimmung wirklich durchgängig gut und eine abwechslungsreiche Auswahl an Lieder tat ihr Übriges dazu. Das Spiel plätscherte so dahin und bot auch sonst nur selten irgendwelche Leckerbissen,aber das war heute nebensächlich. So passte es dann letztendlich auch ins Bild dass sich beide Teams mit einem 2:2-Unentschieden trennten. Nach dem Spiel noch ein wenig am Parkplatz mit den Jungs gechillt und dann ging es auch schon wieder zurück in Richtung Heimat. Insgesamt ein richtig lässiger Tag, der Bock auf die nächste Saison mit den Jungs macht ! Ultras !

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FC Ingolstadt – 1. FC Köln / 25.04.2014

32.Spieltag

Endergebnis: 1:1

Zuschauer: 11.120 Gäste: ca. 4500

Am Freitag kam der amtierende 2.-Ligameister 1. FC Köln an die Donau. Im Schlepptau hatten sie eine zirka 4500 Mann (und Frau) starke Anhängerschaft. Da war es klar dass es dieses Mal wohl nichts mit der Heimspielatmosphäre werden würde. Vermutlich wollte unser Verein deshalb in zwei Sitzplatzblöcken sog. Klatschpappen verteilen. Wie man unserem Bericht aus Aalen entnehmen kann sind wir als Supporters Ingolstadt, aber auch der Rest der aktiven Szene strikt gegen solche Aktionen. Zumal die Stimmung im heimischen Stadion, inbesondere auf den Sitzplätzen, in letzter Zeit so gut wie selten war. Ein Verzicht auf Selbige wurde uns außerdem seitens der Vereinsführung auch schon mehrmals in diversen Gesprächen zugesichert. Als wir Donnerstags davon erfuhren, war die Empörung also groß, so wurden schnell Gegenmaßnahmen geplant, welche aber dann glücklicherweise nicht nötig waren, da man die Verantwortlichen in einem weiteren Gespräch an die Abmachung erinnern konnte.

Um 18:30 ging es also vor respektablen 11.120 Zuschauern ohne Klatschpappen los und Kölle war natürlich laut, doch auch die Südtribüne konnte sich sehen und hören lassen. Genauso die Leistung unseres Teams. Wieder legten sie gut los und ließen jeden Respekt vor dem Meister vermissen. Nach einem rustikalen Zweikampf von Maroh gegen Jessen musste dieser in der 14. Minute raus. Für ihn kam Lex, der in der Folge eine richtig gute Leistung bot. In der 34. Minute klingelte es das erste Mal. Der Siegtorschütze aus dem Hinspiel schlug endlich mal wieder zu und stocherte die Kugel nach einer Ecke zur 1:0-Führung ins Tor. In der Folge machten die Schanzer ihrem Namen aller Ehre und standen in der Defensive wieder bombe. Das einzige Manko, mal wieder (!), sie nutzten ihre zahlreichen guten Chancen nicht, was allerdings auch am glänzend aufgelegten Kölner Schlussmann lag. Und wenn du sie vorne nicht machst, kriegst du sie eben hinten rein. Also kam es wie es kommen musste und Ujah glich in der 61. Minute aus. Doch unsere Jungs ließen sich davon nicht beeindrucken und zeigten dass sie den Sieg unbedingt wollten. Die ultimative Chance zur Führung vergab dann aber Hofmann. Lex wurde im Sechzehner klar gefoult und es gab Elfer und Gelb-Rot für den Sünder. Diesen schoss Hofmann jedoch richtig schwach, sodass Horn keine Probleme hatte zu parieren. Trotzdem sollte man ihm auf keinen Fall die Schuld an den „verlorenen“ zwei Punkten geben, denn es gab genügend andere Möglichkeiten das Spiel für sich zu entscheiden. So blieb es beim 1:1 und der Klassenerhalt ist rechnerisch immer noch nicht sicher. Dann muss eben Sandhausen am Sonntag herhalten. Auswärts sind wir ja eh unschlagbar 😉 Die Stimmung war auf jeden Fall mal wieder anständig, auch ohne Klatschpappen, weiter so!

Also nun auf ins Dorf bei Heidelberg und endlich den Klassenerhalt feiern!

Schwarz-Rot Allez!!

Dieses Mal ohne Fotos !

VfR Aalen – FC Ingolstadt / 20.04.2014

31.Spieltag

Endergebnis: 0:0

Zuschauer: 6029 Gäste: ca. 350

Diesmal auswärts gegen Aalen. In der Provinz gab’s ja für uns bis jetzt nicht viel zu holen. Das sollte sich dieses Mal ändern, denn nachdem wir den Klassenerhalt gefühlt schon länger klar gemacht haben, wollten wir ihn nun auch rechnerisch realisieren. Also ging’s zur Abwechslung mal nicht mitten in der Nacht, sondern chillig vormittags mit drei ziemlich gut besetzten Bussen los. Nach zirka 2,5 Stunden Fahrt mit Zwischenstopp in Nördlingen dann die Ankunft in Aalen. Dort dann erst mal auf das Auto aus Wehen warten. Danke mal wieder an dieser Stelle nach Hessen… Ihr seid echt fett!!!

Dann ab ins Stadion, wo es eine Überraschung gab: Keine Vaseline auf den Wellenbrechern! Wow, danke lieber VfR! Nachdem das Material hergerichtet war, konnte man dann dem Stadionsprecher lauschen und erfuhr so, dass zur Führergeburtstagsparty der Crew Eleven die Freunde aus Landshut eingetroffen waren. Aha Landshut also, keine Ahnung ob das jetzt Volleyballfans oder ob die vom Curling warn, vielleicht ja auch Eishockey. Naja schien auf jeden Fall erwähnenswert. Die Stimmung war schon mal ganz ordentlich, das stimmte schon mal positiv. Offensichtlich hatte man auf der Ostalb Angst, dass der Ingolstädter Mob das Heimpublikum übertönen könnte, also wurden kurzerhand „hübsche“ Klatschpappen auf den Sitzplätzen verteilt. Wenn diese zum Einsatz kamen, erinnerte das ein wenig an den Affen in Homer Simpsons Kopf.

Dann ging’s los und man merkte sofort dass beide Mannschaften heute den Ligaverbleib in trockene Tücher packen wollten. Doch die Offensivbemühungen wurden von beiden Abwehrreihen gut unterbunden. So gewann das Duell natürlich keinen Schönheitspreis. Die einzige Würze im Spiel war die Härte, was die 3 Platzwunden in der ersten Halbzeit zeigten. Torchancen dagegen waren Mangelware. Einzig Mo Hartmann konnte in der 25 Minute mit einem Fallrückzieher für Gefahr vor dem Aalener Tor sorgen. Kurz darauf tauchte Klauß vor dem Kasten von Özcan auf, schlenzte jedoch knapp am langen Pfosten vorbei. Das war’s dann auch in der ersten Hälfte. Stimmungsmäßig konnte man einigermaßen zufrieden sein. Trotz Gegenwind und nicht vorhandenem Dach schien uns die Heimseite des Öfteren vernommen zu haben, zumindest ließen die epileptisch anmutenden Zuckungen im Aalener Block darauf schließen.

In der zweiten Hälfte kamen unsere Jungs dann ein bisschen besser aus der Kabine als die Gastgeber. So spielten sie sich ein paar Chancen heraus. Zum Beispiel Caiuby der unter Bedrängnis seinen Heber über das Tor setzte oder auch Hofmann der nach einem Fehler in der Aalener Abwehr knapp am Pfosten vorbei zog. In der 73. Minute schwächte sich unser Team selbst. Caiuby, der nach einem Handspiel schon Gelb gesehen hatte, rutschte in der Offensive aus, senste einen Aalener um und sah dafür Gelb-Rot. Jetzt ging’s natürlich nur noch darum die Null zu halten. Mit ein wenig Glück, viel Einsatz und einem mal wieder glänzend aufgelegten Rambo gelang dies auch. Den Einsatz übertrieb Danilo dann in der Nachspielzeit ein wenig und sah für sein Nachtreten Rot. So gesehen ist das 0:0 ein gewonnener Punkt jedoch auch ein teuer erkaufter, da Cohen nach der 5. Gelben und Caiuby wie auch Danilo durch die Platzverweise gegen Köln gesperrt sein werden.

Recht gut gelaunt, ob der recht ordentlichen Stimmung und auch einiger gefruchteter Sticheleien Richtung Heimblock ging’s dann zurück zum Bus. Nachdem man vom Stadion kommend mit dem Bus um die Ecke bog, bewies Aalen, dass man nichts von fairen Dingern hält und bewarf lieber Busse und Autos mit Steinen anstatt sich einmal ordentlich zu stellen. Tja, leider müssen die Steineschmeißer nochmal ins NPD-Trainingslager, denn zirka 20 Steine und nur eine kaputte Scheibe sind eine recht schwache Ausbeute. Blöd auch wenn man sich dabei erwischen lässt. Ansonsten unbeschadet ging’s dann endlich zurück in schönere Gefilde gen Heimat.

Weiter geht’s am Freitag gegen den zukünftigen Erstligisten Köln, vielleicht haben die ja noch einen im Tee von der Aufstiegsfeier und wir können den 2. Sieg gegen die Domstädter in dieser Saison holen.

Allez Schwarz-Rot !!!

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FC Ingolstadt – SC Paderborn 07 / 11.04.2014

30.Spieltag

Endergebnis: 1:2

Zuschauer: 4.536 Gäste: ca. 150

Der SC Paderborn 07 heute zu Gast im heimischen Sportpark. Ein Verein der für die Leistung seiner Mannschaft in der bisherigen Saison sicherlich Respekt verdient hat, sonst aber leider niemanden hinter dem Ofen hervorlocken kann. Noch dazu -mal wieder- ein Freitagsspiel, wie so oft in dieser Saison. So kam es dass sich auch heute nur 4.536 Zuschauer im weiten Rund einfanden. Unser Haufen traf sich vor dem Spiel an den bekannten Lokalitäten um sich dort auf das Spiel einzustimmen.

Das Spiel heute sollte eine Berg-und Talfahrt der Gefühle werden. Bereits in der 6. Minute erlöste uns Alfredo Morales, indem er nach sauberem Zuspiel von unserem Bomber „Mo“ das Ding im gegnerischen Tor versenkte und damit für Jubel und Heiterkeit auf der Südtribüne sorgte. Die Freude hielt bis zur 36. Minute. Nach einer Ecke des Gegners gelang es den Schwarz-Roten nicht den Ball aus der Gefahrenzone zu klären und so kam es wie es kommen musste, der SCP markierte das 1:1 durch Bakalorz.

Nach der Pause zeigten sich unsere Jungs weiter kämpferisch und erarbeiten sich etliche Chancen, doch das Glück schien uns heute nicht hold zu sein. Sowohl Danilo, als auch Collin und Caiuby hielten zwar des Öfteren auf das gegnerische Tor, konnten aber den Ball nicht mehr über die Linie bringen. In der 81. Minute leistete sich Soares dann einen Faux-pas, als er versuchte im eigenen Strafraum per Grätsche zu klären und den Ball so direkt auf Kachunga spielte, der sich diese Chance nicht entgehen ließ und zum 2:1 traf. Dies sollte dann auch den Endstand bedeuten, schade eigentlich denn unsere aufopferungsvoll kämpfenden Schanzer hätten sich heute die Lorbeeren verdient gehabt. Das ganze Stadion honorierte dafür die Leistung der Mannschaft mit Standing-Ovations nach Abpfiff. Mit dieser Einstellung und diesem Kampfgeist sehen wir dem Ziel Klassenerhalt trotz Niederlage entspannt entgegen. Vorwärts Fussballclub !!!

You always meet twice…

Leider ohne Bilder!

FC Ingolstadt – SpVgg Greuther Fürth / 07.04.2014

29.Spieltag

Endergebnis: 0:0

Zuschauer: 7.236 Gäste: ca. 2000

Auch wenn es stets gebetsmühlenartig wiederholt wird,man muss es einfach immer wieder erwähnen: Spiele unter der Woche sind für’n Arsch !!! Schade dass sich die Liga dem TV-Diktat beugt und sich in Ingolstadt wohlmöglich auch noch der ein oder andere darüber gefreut hat, endlich mal in den „Genuß“ eines Montagsspiels zu kommen.

Heute also gegen die SpVgg Greuther Fürth. Mal wieder ein „Derby“. Im Hinspiel gelang uns ja als damaliger Tabellenletzter mit einem hart erkämpften 1:0-Sieg die Wende hin zu besseren Zeiten. „Heute wäre ich durchaus mit einem Unentschieden zufrieden, denn für Fürth geht’s jetzt um alles im Aufstiegsrennen und die werden uns nicht noch einmal unterschätzen“, meinte ich noch vor dem Spiel zu einem Kollegen. Der Zuschauerzuspruch war mäßig, mit 7236 Zuschauern kann man einfach nicht zufrieden sein. Vor allem wenn man bedenkt, dass einiges aus Franken auf die Schanz gekommen war. Also war auch die Erwartung an den Support wieder ein klein wenig zurückgeschraubt.

Aber nun endlich los: Fürth mit einer recht einfachen Choreo mit vielen grün-weißen Fähnchen im Block und einem Spruchband das nur schwer zu entziffern war und zudem etwas zu kurz geraten schien. Der Text selber war so bedeutungslos, dass ich ihn jetzt schon nicht mehr weiß. Da war der Auftakt unserer Mannschaft schon etwas prickelnder. Vom Anpfiff weg zeigte das Team, dass man gewinnen wollte und ließ die Gäste überhaupt nicht ins Spiel kommen. Nach vier guten Chancen und etwa 20 von den Schanzern dominierten Minuten war dann schön langsam auch Fürth auf dem Platz und richtig ordentliche Stimmung auf der Südtribüne. Doch Ramazan Özcan vereitelte die erste Fürther Chance durch Stieber.In der Folge wurde das Spiel ausgeglichener und zu diesem Zeitpunkt richtig gut. Selbiges galt auch für die Stimmung heute auf den Rängen. Auch die sonst eher behäbige Gegengerade ließ sich des Öfteren zum Klatschen und Aufstehen animieren, so dass man eine richtige Heimspielatmosphäre erzeugen konnte. Beim 0:0 blieb es dann auch und man ging unter Applaus für die wohl beste Halbzeit der Saison im Sportpark in die Kabine.

Zum Start der 2. Halbzeit, zeigten die Fürther dann noch ein Spruchband zur oben bereits angesprochenen Spielansetzungsproblematik. Daumen hoch hierfür ! Vom Spiel her ging’s genauso weiter wie in der ersten Halbzeit. Wir hatten die guten Chancen und konnten sie leider nicht nutzen. So zum Beispiel Stefan Lex, der es kurz nach Wiederanpfiff schaffte den Ball aus etwa 3 Metern komplett frei stehend über das leere Tor zu köpfen. Schade… Es war eine offene Partie, es ging rauf und runter und man merkte beiden Mannschaften an, dass sie den Sieg unbedingt wollten. In der 77. Minute agierte Roger zu ungestüm und senste Pledl im Sechzehner. Also zu Recht der Elfmeterpfiff für Fürth. Das konnte doch wohl nicht wahr sein, da spielen unsere Jungs so gut und dann sollte ein schnöder Elfer das ganze Bemühen zu Nichte machen? Nein! Das Kleeblatt hatte die Rechnung ohne unseren heute super aufgelegten Torwart Özcan gemacht. Erst hielt er den schlecht geschossenen Elfer von Djurdjic, auch der Nachschuss wurde pariert und dann wurde auch noch der dritte Versuch von Azemi geklärt, ehe dann der Ball von der Linie gedroschen wurde. Weltklasse!!! Ekstase wie bei einem Tor im Block und genau wegen solchen Dingen gehen wir doch zum Fußball. Und plötzlich war dann auch wieder die Kulisse da,so stellt man sich das vor.Danach war erst mal Durchatmen angesagt. In den letzten Minuten hatte Caiuby dann nochmal die Chance zur Führung,vergab diese aber knapp.

Im Endeffekt können wir nach dem Strafstoß mit dem Unentschieden gegen einen Aufstiegskandidaten zufrieden sein,auch wenn aufgrund der ersten Halbzeit ein Sieg nicht unverdient gewesen wäre. Stimmungstechnisch bin ich dieses Mal richtig zufrieden! Es geht doch! Weiter so gegen Paderboring..

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Fortuna Düsseldorf – FC Ingolstadt / 28.03.2014

28. Spieltag

Endergebnis: 0:0

Zuschauer: 27.000 Gäste: ca. 80

Heute ohne Fotos und Bericht !

FC Ingolstadt – VfL Bochum 1848 / 25.03.2014

27.Spieltag

Endergebnis: 3:0

Zuschauer: 3.708 Gäste: ca. 150

Dienstagsspiel. Anstoß 17:30. Erster Gedanke: „Was soll denn das?“ Wieso diese Ansetzung so ziemlich für alle,vor allem aber für unsere Gäste beschissen ist muss man glaube ich nicht extra erwähnen. Und im sowieso eher zurückhaltend sportbegeisterten Ingolstadt macht sich so eine Spielansetzung umso bemerkbarer, so waren es heute unglaubliche 3708 Zuschauer im Sportpark. Davon ca. 150-200 Gäste aus Bochum, an dieser Stelle Respekt an die Mitgereisten.

Naja trotzdem ging’s dann eben um diese beschissene Uhrzeit los. Ich hatte da ja eine kleine Hoffnung, denn jedes Mal wenn unser Stadion schlecht besucht war, wurden die treuen Zuschauer belohnt. Mal sehen. Der Heimblock auch erschreckend leer, erschwerend kam hinzu, dass beide Capos heute verhindert waren, so entschied man sich in Anbetracht der geringen Masse und in Absprache mit dem Rest der aktiven Szene, auf einen Vorsänger zu verzichten. Das Spiel startete eher schwach. Nach zwei, sagen wir mal, Chancen der Bochumer in der Anfangsphase wurden unsere Schanzer dann das erste mal richtig gefährlich als Caiuby allein auf Luthe zulief. Dieser tat uns den Gefallen und legte Caiuby im Sechzehner elfmeterwürdig. Zum Strafstoß trat Philipp Hofmann an. Pfiff. Schuss. Gehalten! Fuck !Nachschuss! Drin! Jawoll!!! So ungefähr sah die Gefühlswelt eines Ingolstädter Fans in diesen Sekunden aus. Nach weiterem Geplänkel ging‘s dann in die Pause.

Das Zwischenfazit zur Stimmung: Überraschend gut, haute zwar nicht vom Hocker aber man hatte schlimmeres erwartet. Dann gings auch schon weiter und die Stimmung wurde noch ein Stück besser, da das Spiel auch schön langsam an Fahrt aufnahm. Dann kamen 60 Sekunden in denen uns Bochum das nächste Geschenk machte. Der eingewechselte Zahirovic senste innerhalb einer Minute zwei Ingolstädter so um, dass dem Schiedsrichter gar keine andere Wahl blieb als ihn mit Gelb-Rot vom Platz zu stellen. So nun gegen 10 beim Spielstand von 1:0. Da musste jetzt das Zweite her und der Deckel drauf ! Gute zehn Minuten später war‘s dann soweit, nach einem Zuckerpass von Cohen stand der eingewechselte Lappe dann frei vor Luthe und schob souverän zum 2:0 ein. Das musste es doch jetzt sein. Inzwischen war das Spiel auch richtig ansehnlich, vor allem dank unserer Mannen. Und fünf Minuten später wurde der Deckel auf diesem Spiel noch festgeklebt. Morales mit schönem Zuspiel auf Hofmann, der mit der Direktabnahme und rein in die Glückseligkeit! Bude, 3:0! Und da war die Belohnung für die Wenigen im Stadion. Es hatte sich mal wieder gelohnt. Und der Support war dann für die Umstände auch richtig gut. Das war dann also der nächste Schritt in Richtung Klassenerhalt. Weiter geht’s am Freitag um 18:30 in Düsseldorf (Juhu! Der Gästeblock wird sicherlich aus allen Nähten platzen). Auf den nächsten Dreier!
(MF)

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FC St. Pauli – FC Ingolstadt / 22.03.2014

26.Spieltag

Endergebnis: 0:0

Zuschauer: 28.301 Gäste: 300 (davon ca.150 Touristen)

Dieses Wochenende stand die längste Auswärtsfahrt der Saison an. Es ging nach Hamburg, genauer gesagt nach St. Pauli. Nach einigen Organisationschwierigkeiten stand der ICE als Transportmittel für diese Fahrt fest. Startzeit war 5:28 am Ingolstädter Hauptbahnhof. Nachdem wir unsere reservierten Plätze gefunden hatten machten wir es uns erstmal gemütlich bis wir dann in Würzburg ankamen und das erste und einzige Mal umsteigen mussten. Ab Würzburg wurde die Fahrt dann hauptsächlich im Bordbistro verbracht und man freundete sich mit der diensthabenden Bedienung an. Nach über fünf Stunden Zugfahrt und einigen guten Gesprächen mit den zum Ende hin immer mehr werdenden St. Pauli Anhängern, kamen wir in Hamburg an und waren mal eben einmal quer durch Deutschland gedüst (teilweise mit 300 km/h, hui!). Vom Bahnhof aus ging’s dann mit dem Taxi zum Stadion am Millerntor. Dort angekommen weiß man dann wieso sich der weite Weg lohnt. Die Stimmung und die allgemeine Freundlichkeit die man dort erlebt ist im Rahmen eines Fußballspiels einfach etwas Besonderes. Nach dem ersten Astra vor dem Stadion wurde noch schnell eine Karte gekauft und dann rein und Fahnen herrichten. Nun war die Fischfrikadelle dran, ein absolutes Muss wenn man am Millerntor ist.. Außerdem war da ja noch eine kleine Choreographie geplant welche noch vorbereitet werden musste. Um 13:30 dann der Anstoß und die wirklich geglückte Ausführung der ersten gruppenübergreifenden Choreo bei einem Auswärtsspiel. Danke an dieser Stelle an alle Mitwirkenden! Zum Spiel selbst gibt es nicht viel zu sagen; wir konnten unsere Chancen nicht nutzen und so blieb es bei einem für St. Pauli eher glücklichen 0:0. Wir sind nun seit zehn Auswärtspartien ungeschlagen und können aufgrund der gezeigten Leistung durchaus zufrieden sein,jetzt muss eben ein Sieg am Dienstag gegen Bochum ran um dem Ziel Klassenerhalt einen großen Schritt näher zu kommen. Zum Support nur so viel: Auf Grund einer für Auswärtsfans etwas problematischen Kartenvergabe sind im Gästebereich sehr viele Touristen anzutreffen. Dies macht das Unterstützen des Teams für eine kleine Szene wie es die unsere ist, unglaublich schwierig. Nach dem Abpfiff schlenderten wir noch ein wenig über den Dom bis wir dann um 18:01 wieder die Heimfahrt antraten. Nach weiteren fünf Stunden Zug kamen wir dann hundemüde in der regnerischen Heimat an. Insgesamt wieder eine wunderbare und interessante Auswärtsfahrt welche ich definitiv nicht bereue.
(MF)

Diesmal leider ohne Fotos !

FC Ingolstadt – FSV Frankfurt / 14.03.2014

25.Spieltag

Endergebnis: 0:1

Zuschauer: 4.213 Gäste: ca. 50

Mit dem FSV Frankfurt kam ein Verein auf die Schanz, auf den wir diese Saison schon mehrmals getroffen waren, und gegen den die aktuelle sportliche Situation Hoffnung auf einen Heimsieg machen konnte. Vor dem Abendspiel konnte noch das großartige Wetter in der Donaustadt genossen und der Besuch vom SV Wehen begrüßt werden, bevor es auch für uns in den Sportpark ging. Anfang der Partie schienen beide Seiten darauf bedacht zu sein, Fehler zu vermeiden, und so sah man eine eher taktisch geprägte erste halbe Stunde, bis der FSV mit einer starken Einzelleistung von Leckie gegen die durch den Ausfall unsres Kapitäns Marvin Matip geschwächte Defensive quasi aus dem Nichts die Führung erzielte. Über die restliche Stunde waren die Gäste bemüht, die Führung über die Zeit zu bringen, und so lagen die Spielanteile deutlich bei den Schwarzroten, allein der Ausgleich ließ auf sich warten. Mitte der zweiten Halbzeit hüpfte die zweite Hälfte der insgesamt knapp 50 Bornheimer Gäste reichlich aufkratzt in den Gästeblock, da haben die Racker wohl schon im Bus von der Mate genascht. Zumindest konnten sie noch die restlichen zwanzig Minuten des Spiels sehen und haben nicht ganz umsonst die Schule geschwänzt. In diesen zwanzig Minuten versuchten die Donaustädter dann mit aller Kraft, den Ausgleich zu erzielen, und das Spiel fand quasi nur in der gegnerischen Hälfte statt. Diese Bemühungen wurden am Ende nicht belohnt, sodass mit Leckie und Klandt zwei gut aufgelegte Spieler ausreichen, um drei Punkte aus Bayern mitzunehmen.
(LF)

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1. FC Union Berlin – FC Ingolstadt / 08.03.2014

24.Spieltag

Endergebnis: 1:1

Zuschauer: 18.412 Gäste: ca.200

Diesen Samstag sollte es also auswärts zu Union Berlin gehen. In den frühen Morgenstunden machte sich so ein Szenebus,organsiert von drei aktiven Gruppen der Fanszene auf den Weg in die Hauptstadt. Die Fahrt verlief relativ ereignislos und so erreichte man bei strahlendem Sonnenschein leider erst kurz vor Spielbeginn das Stadion an der alten Försterei.

Schnell den Gästeblock geentert,Fahnen aufgehängt und dann konnte es auch schon los gehen. Unsere Schanzer heute von Beginn an bemüht und so dauerte es exakt 33 Sekunden bis der Ball das erste Mal auf der richtigen Seite im Netz landete. Pascal Groß hatte sich zuvor nach einem starken Zuspiel von Cohen gegen die Unioner Abwehr durchgesetzt und somit die 1:0 Führung für den Schanzer Fußballclub markiert. Nach und nach schlichen sich aber immer mehr Unkonzentriertheiten bei unseren schwarz-roten Jungs ein und man konnte quasi minütlich zusehen wie der FCUB immer mehr Oberhand über das Spiel gewann. So kam es wie kommen musste,kurz vor Abpfiff in der 90. Minute erneut eine kleine Unachtsamkeit und der Schiedsrichter griff zur Pfeife und entschied auf Foulelfmeter.Torsten Mattuschka trat an und verwandelte das Ding. So hieß es kurz vor Schluss 1:1,was dann auch das Endergebnis darstellen sollte.

Mit dem heutigen Support konnte man durchaus zufrieden sein,im Gästeblock ungefähr 200 Schanzer,davon beteiligten sich ca. 50 Leute der aktiven Szene am Support. Auch tifomäßig konnte sich das für die Anzahl der Leute sehen lassen,so muss das jetzt öfter werden !! Nach dem Spiel wurde sich wieder am Parkplatz getroffen und noch das ein oder andere Kaltgetränk vernichtet,ehe es gemeinsam mit dem Bus der 12.Legion wieder zurück in die schönste Stadt der Welt ging.
(MB)

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FC Ingolstadt – SG Dynamo Dresden / 02.03.2014

23.Spieltag

Endergebnis: 1:1

Zuschauer: 8.553 Gäste: ca. 3000

Heute beginnen wir mal etwas anders mit unserem Bericht, nämlich mit dem vergangenen Montagabend. Bei einem Szenegespräch äußerten wir die Idee demnächst bei einem Heimspiel gemeinsam eine kleine Aktion zum Thema Toleranz zu organisieren. Nachdem uns die Unterstützung durch andere Gruppen zugesagt wurde, machten wir uns an die Planung. Aufgrund der kurzen Zeit bis zum nächsten Heimspiel hielten wir uns aber offen, wann genau wir die Sache durchziehen. Nachdem aber in einem Interview unseres Fanbeauftragten in der Lokalzeitung die Rede von einer Choreo der Szene gegen Diskriminierung war, sahen wir uns unter Zugzwang, irgendetwas auf die Beine zu stellen. Also trommelte man kurzfristig alle verfügbaren Kräfte zusammen und machte sich an die Arbeit. Dadurch konnte man leider nicht alles so verwirklichen wie man sich das vorgestellt hatte und beschränkte sich auf zwei Spruchbänder und bunte Luftballons um die Message zu untermalen. Im Stadion dann die nächste Ernüchterung: Die Südtribüne war unglaublich schlecht gefüllt, sodass man kurzzeitig sogar über einen Verzicht der Aktion nachdachte. Nach kurzer Absprache wurde aber beschlossen das Ding durchzuziehen. Im Nachhinein war es die richtige Entscheidung,was uns sämtliche Reaktionen in den Tagen danach zeigen.

Nun zum Spieltag selbst. Wie immer traf sich die Gruppe am gewohnten Treffpunkt und wurde dort schon von einer Autoladung Wehener Jungs empfangen. Dieses Mal sogar ohne SV im Schlepptau. Nach Weißwurschtfrühstück und guten Gesprächen ging’s dann Richtung Stadion. Dort bereitete man dann die angesprochene Aktion vor und kümmerte sich um die üblichen Dinge. Nach Präsentation unserer „Choreo“ 😉 folgte auch schon der Anstoß und sofort der erste Angriff der Dresdner, welcher abgewehrt werden konnte. Im direkten Gegenstoß und immer noch in der 1. Spielminute spielte Alfredo Morales von der Grundlinie auf den völlig frei stehenden Caiuby, der die Kugel nur noch im Tor versenken musste. 1:0 für uns! Was für ein Auftakt!!! Der Stimmung auf der schlecht gefüllten Süd tat der Treffer natürlich ungemein gut, so konnte es weiter gehen. Ging es aber leider nicht. Nach der einen oder anderen Chance ließen unsere Jungs dann nach ca. 20 Minuten immer mehr nach. So fiel dann kurz vor der Pause folgerichtig der Ausgleich. Nach einem schnell ausgeführten Freistoß war unsere Abwehr nicht wach genug und Koch konnte die folgende flache Flanke mühelos im Kasten unterbringen. Mit dem Spielstand von 1:1 ging es dann in die Pause.

In diesen 15 Minuten versuchte eine Hand voll Dresdner auf der Südtribüne für Ärger zu sorgen. Unser Sicherheitsdienst hatte wieder einmal versagt. Da fragt man sich schon ob der eine oder andere seinen Job verfehlt hat, wenn man Personen mit offenkundinger Kleidung a la „Dynamo West“ oder „1953“ in den Ingolstädter Fanblock lässt. In dieser Sache herrscht unbedingt Nachbesserungsbedarf,als kleine Szene ist es nahezu unmöglich vernünftig zu handeln ohne selbst ein Stadionverbot zu kassieren !!! Nachdem die Gestalten dann aus dem Block waren konnte man sich auch wieder auf den Fußball konzentrieren, was sich aber heute nicht wirklich zu lohnen schien. Denn das Spiel wurde immer fahriger und es gab nur wenige Torchancen auf beiden Seiten. Darunter litt auch die Stimmung, auch wenn man sich ab und zu etwas Gehör verschaffen konnte, blieben wir doch unter unseren Möglichkeiten. Dies liegt zum einen natürlich auch an der schlechten Auslastung der Südtribüne,aber viel mehr an den ganzen Leuten rechts und links neben dem Supportkern denen man das Megaphon schon fast vor’s Gesicht halten muss um sie zum mitmachen zu animieren. Von Dresden allerdings waren wir auch schon bessere Auftritte gewohnt, natürlich konnte sich der Gästeblock sehen lassen, doch wirklich umhauen konnte das -zumindest heute- auch keinen.

So blieb es beim 1:1, womit man einigermaßen zufrieden sein konnte. Natürlich ist es bitter nach einer Führung nur einen Punkt zu holen, jedoch konnte man Dresden in der Tabelle auf Abstand halten und ist 2014 weiter ungeschlagen. So kann man guter Dinge nach Berlin fahren um diese Serie auszubauen und vielleicht sogar den nächsten Dreier einfahren! Also auf in die Hauptstadt und unseren geliebte Fussballclub unterstützen !!!

Nach dem Spiel wurde noch eine ganze Weile mit unseren Wehener Brüdern am Parkplatz gechillt, ehe es gemeinsam in ein nahe gelegenes Fastfood Restaurant ging um das Wochenende endgültig ausklingen zu lassen. Auf diesem Wege wieder mal ein fettes Merci für euer Kommen ! Wehen und Ingolstadt,das passt !!!
(MF)
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DSC Arminia Bielefeld – FC Ingolstadt / 21.02.2014

22.Spieltag

Endergebnis: 0:2

Zuschauer: 12.200 Gäste: ca. 80

Dieses Mal leider ohne Fotos !

FC Ingolstadt – TSV 1860 München / 14.02.2014

21.Spieltag

Endergebnis: 2:0

Zuschauer: 13.800 Gäste: ca. 4900

Freitag 14.02.2014, es war also soweit, das „Derby“ gegen die Löwen aus München stand an. Wirkliche Vorfreunde auf dieses Spiel sollte sich bei mir nur insoweit einstellen, endlich mal wieder ein Spiel unserer Jungs besuchen zu können und einen gut gefüllten Sportpark erleben zu dürfen. Ansonsten hat dieses Spiel so viel mit einem Derby zu tun, wie die FIFA mit einer sauberen Vergabe der WM ’22 in Katar. Schon weit vor Spielbeginn an jeder Ecke irgendwelche 60er die zu diesem Spiel mit knapp 5000 Fans angereist waren. Man muss es einfach realistisch sehen, der TSV hat fast 20.000 Mitglieder, fantechnisch werden wir uns so schnell nicht messen können. Aber das müssen und vor allem wollen wir auch nicht! Wir sind der FC Ingolstadt und kein Abklatschverein von den Roten aus München, die im Gegensatz zu uns tatsächlich von einem Derby sprechen können. Wir sind ein eigenständiger Verein und müssen aus diesem Spiel nicht krampfhaft ein Derby machen, darüber sollten manche Leute einmal nachdenken. Nun aber genug mit dem Vorgeplänkel…

Unsere Gruppe traf sich bereits frühzeitig an den bekannten Lokalitäten und so ging es wenig später geschlossen zum Stadion. Aufgrund des hohen Andrangs dauerte alles etwas länger heute, was uns allerdings nicht davon abhielt unser Repertoire gewohnt abzuspielen. Also ging es rein in den Block, Fahnen auf gehangen, das eine oder andere Bier getrunken und sich mit dem Rest der Szene ausgetauscht. Punkt 18.30 Uhr konnte es losgehen. Der Block bis dato zwar nicht schlecht gefüllt, allerdings doch noch einige Lücken erkennbar. Hier müssen sich wiederum viele Schanzer Fans einmal hinterfragen: Wie kann es sein dass der Heim-/Fanblock am Tag vor dem Spiel noch ein größeres Kartenkontingent vorweist, als die zwei Sitzplatzblöcke nebendran ? Ist der gemeine Schanzer Fan vielleicht einfach etwas bequem? Naja nun gut, ist halt Derby…

Also Anstoß und unsere Schanzer legten gleich mal los wie die Feuerwehr, man konnte sofort erkennen, dass unser Kapitän es in seinem Interview vor dem Spiel ernst gemeint haben musste. Sie zeigten genau das was man von einer Heimmannschaft erwartet, nämlich Einsatz, Kampf und Siegeswillen. Das Ganze sollte dann auch in der 21. Minute belohnt werden. Nach einer schönen Kombination über Hofmann, Caiuby und Hartmann vollendete wiederum Hofmann aus kurzer Distanz ins kurze Eck was natürlich kollektives Ausrasten zur Folge hatte. Und anders als so oft konnten unsere Jungs genauso weiter machen wie vor dem Treffer. Nachdem die Löwen danach ein bisschen besser in das Spiel fanden, ging es mit dem 1:0 in die Pause. Im Block herrschte verhaltene Freude ob der wohl besten Halbzeit der Saison im eigenen Stadion und der somit verdienten Pausenführung. Nebenbei angemerkt herrschte auf der Südtribüne heute eine doch recht ordentliche Stimmung. Jedoch kennt man ja seine Pappenheimer und so war man sich noch lang nicht sicher, dass die 3 Punkte dieses Mal auch bei uns bleiben sollten. Und wie erwartet konnten die Münchner im 2. Durchgang mehr Druck aufbauen, kamen aber nicht zu wirklich zwingenden Chancen. Dafür öffneten sich natürlich Räume zum Kontern, die wir aber leider noch (!) nicht ausnutzten.

In der 70. Minute dann unterbrach der Schiedsrichter die Partie. Ein Paar Vollpfosten im Gästeblock hatten Pyrotechnik gezündet und diese dann aufs Spielfeld entsorgt. Ein paar Minuten später warfen sie auf den, in einer unglücklichen Aktion verletzten und am Boden liegenden Özcan, den Feuerzeugvorrat eines durchschnittlichen Kiosks. Dass ein Spieler aus ihren Reihen ihnen andeutete dass der Mann am Boden tatsächlich verletzt ist war ihnen wohl egal. An dieser Stelle eine Anmerkung: Nichts gegen Pyrotechnik,ganz im Gegenteil aber auf dem Spielfeld hat das Ganze einfach nichts zu suchen! Aber weiter im Text. Nach einer 10-minütigen Unterbrechung ging’s dann weiter. Diese tat sowohl unserem Support, als auch dem Spiel unserer Mannschaft nicht gut. 1860 hatte nun eine richtige Druckphase, doch Ralph Hasenhüttel hatte heute ein goldenes Händchen. Der eingewechselte Lappe lupfte bei einem Konter in den Lauf des ebenfalls eingewechselten Quaner der sich stark gegen seinen Gegenspieler durchsetzte und mit seinem ersten Ballkontakt an Kiraly vorbei ins Tor spitzelte. Nun war kein Halten mehr, der Trainer stürmte über den halben Platz, Özcan sogar über das komplette Feld um den Torschützen zu feiern. Der 1. Sieg gegen die Löwen war im 10. Anlauf geschafft!
(MB)

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Karlsruher SC – FC Ingolstadt / 09.02.2014

20.Spieltag

Endergebnis: 1:1

Zuschauer: 14.010 Gäste: ca. 200

Endlich wieder Fußball! Mit diesen Gedanken starteten 4 Busse um 8 Uhr morgens in Richtung Karlsruhe. Nach einer langen Nacht in der Innenstadt bzw. bei der lokalen Techno-Großveranstaltung,kamen wir ohne große Zwischenfälle relativ früh am Wildpark-Stadion an und wurden dort von recht freundlichen Ordnern und einem eisigen Wind empfangen. Nachdem man gruppenübergreifend das Aufhängen einer Reichsflagge durch einen FC-„Fan“ verhindern konnte (an dieser Stelle wieder mal ein großes Lob an die Szene), ging’s dann auch schon los.

Supporttechnisch ging heute leider nicht viel, da mal wieder mehr Zuschauer als Supportwillige im-für unsere Verhältnisse völlig überdimensionierten-Gästeblock standen und man es nicht wirklich geschafft hatte,sich geschlossen im Block zu positionieren. Als man beim Viertplatzierten mit einem 1:1 in die Pause ging konnte man dann im 2. Durchgang auch etwas mehr Enthusiasmus verspüren und der Support verbesserte sich ein wenig. Leider reichte dies nicht,um unsere Mannschaft zu 3 Punkten zu peitschen. Trotzdem waren alle Mitgereisten recht zufrieden mit dem Punktgewinn und konnten sich über den Dank der Mannschaft freuen. Mit einem guten Gefühl für die anstehenden Spiele im Abstiegskampf ging’s dann wieder zurück in die Heimat, wo man dann auch hundemüde ankam.

Wir freuen uns auf das erste Heimspiel im neuen Jahr und hoffen euch dann zahlreich und lautstark auf der Südtribüne anzutreffen!

Eure Supporters Ingolstadt
(MF)

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SV Wehen Wiesbaden – FSV Frankfurt / 18.01.2014 (Testspiel)

Endergebnis: 0:2

Ein Winter der den Namen nicht verdient hat, sowie eine Winterpause die dem ein oder anderen Fußballfan aufgrund der milden Temperaturen doch wieder einmal viel zu lange vorkommt.. Perfekt dachte man sich, als man vom Testspiel unserer Wehener Freunde gegen den Bornheimer Stadttteilverein FSV Frankfurt erfuhr. Gut gelaunt und mit dem ein oder anderen Kaltgetränk am Start, machten sich so 2 Autobesatzungen aus Ingolstadt,sowie ein Auto der „Sektion Studentenpack“ aus dem Osten der Republik auf den Weg in die hessische Landeshauptstadt. Ohne Probleme erreichte man bereits am frühen Vormittag sein Ziel und während sich der eine Teil direkt zum Treffpunkt begab,machte der andere Teil noch einen kurzen Abstecher in die Innenstadt um sich dort vor dem Spiel zu stärken.

Positiv überrascht war man dann aber doch von der am Treffpunkt anwesenden Anzahl an Leuten,hatte die ortsansäßige Szene doch ordentlich mobilisiert für dieses Testspiel. Bei herrlichem Sonnenschein ging es wenig später rüber in den Filter. Zum Spiel gibt es nicht sehr viel zu sagen. In der ersten Halbzeit wurde noch versucht dem höherklassigen Gegner aus Frankfurt Paroli zu bieten,was auch relativ gut geling. Spätestens in der zweiten Halbzeit stellte man aber dann den Klassenunterschied zwischen den beiden Teams fest.

So kam es wie es kommen musste und man fing sich kurze Zeit hintereinander zwei Dinger. Das war’s dann aber auch schon und so zog man am heutigen Tag mit 0:2 den Kürzeren gegen den FSV Frankfurt. Entspannt ließ man danach den Tag zusammen mit den Jungs ausklingen und tauschte sich über die aktuellen Geschehnisse aus. Die Vorfälle aus Elversberg scheinen unsere Freunde schwer getroffen zu haben,so dass die Unterstützung der 1.Mannschaft im Ligaalltag gezwungenermaßen nun ersteinmal auf Eis zu liegen scheint. Nichtsdestotrotz werden wir euch immer wieder ermutigen,den Kopf nicht in den Sand zu stecken. Stadionverbote halten uns nicht auf !!!!
Zum Gästeanhang noch kurz ein Wort:  Große Klappe,nichts dahinter !
(MB)

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FC Ingolstadt – 1.FC Kaiserslautern / 23.12.2013

19.Spieltag

Endergebnis: 1:2

Zuschauer: 10.354 Gäste: 2500

Letztes Spiel im Jahr 2013, ein Jahr voller Höhen und vieler Tiefen für unsere Gruppe. Also wollten wir bei diesem Montagsspiel noch einmal richtig Gas geben. So trommelte man nochmal alle Leute zusammen und traf sich schon Nachmittags in der Innenstadt um das eine oder andere Bier zu sich zu nehmen. Dort angetroffen nahm man auch wenig später den angekündigten Besuch aus Wehen in Empfang. Leider hatten unsere Freunde richtig schlechte Nachrichten im Gepäck, nämlich 45 verhängte Stadionverbote, kein all zu schönes Geschenk vom diesjährigen Christkind.. Danach ging‘s zum üblichen Spieltagstreffpunkt, wo man sich erst mal für das Spiel stärkte und mit anderen Teilen der Szene zusammen traf.

Während BRC ihre Choreo anlässlich des 5. Jahrestages der Gründung vorbereitete, konnten wir noch eilig ein Spruchband (Durchhalten „Szene Wehen“ !!! Freiheit für Ultras !!!) für unsere Brüder aus Hessen anfertigen und waren dadurch teilweise schon sehr früh im Stadion. So sah man schon, dass dieses Spiel nicht nur spielerisch eine harte Nuss werden sollte, denn der Gästeblock war schon recht gut gefüllt und gab schon mal ein paar gesangliche Kostproben. Sicher war die Tatsache, dass dieses Montagsspiel direkt vor Weihnachten fiel und somit schon viele Frei hatten, Glück im Unglück. Doch trotzdem war das recht respektabel was da aus der Pfalz kam.

Dann endlich ging‘s los und unser Eventpublikum zeigte mal wieder sein ganzes Können und ruinierte beinahe die in mühevoller Arbeit vorbereitete Choreographie. An dieser Stelle mal ein Tipp: Wenn man einen Zettel mit der Aufschrift „Choreo-Info“ von Szeneleuten in die Hand gedrückt bekommt, dann ist das nicht verkehrt, wenn man diesen auch liest und sich an die Anweisungen hält. Am Ende lief glücklicherweise doch alles recht ordentlich ab. Auf Kaiserslauterner Seite gab‘s noch zu Spielbeginn eine schöne Pyroshow zu sehen. Was das Sportliche angeht hofften wir natürlich, dass unsere Heimbilanz mal ein bisschen aufgebessert wird. Und es sah zunächst auch gut aus. In der 18. Minute köpfte unser Moritz Hartmann, nach Flanke vom starken Caiuby, richtig sehenswert ins Tor der Lauterer. Folge: Freudentaumel und gesteigerte Hoffnung auf einen richtig geilen Jahresabschluss. Doch ein Herr Zoller zerstörte diese Hoffnung relativ schnell und glich in der 32. Minute aus nächster Nähe aus. Auch wenn es zunächst so aus sah, wurden wir dieses Mal nicht beschissen und es war kein Abseits. Doch so ein Ausgleich tut der Stimmung natürlich nicht gut, gerade wenn mehr ZuSCHAUER als unterstützungswillige Fans im Block stehen. Nach einer insgesamt doch recht ordentlichen Halbzeit (bei so vielen Leuten wäre noch mehr drin gewesen) starteten wir recht passabel in die zweite Hälfte und präsentierten unseren solidarischen Gruß an unsere Freunde. Doch dann kam der nächste Nackenschlag von Zoller und wir lagen ab der 64. Minute 1:2 hinten. Also alles beim Alten, daheim geht einfach nichts, da half auch der teilweise immer noch recht ordentliche Support nichts mehr. Unsere Lieblingsfans düsten natürlich mit dem Abpfiff ab, um lieber im Stau vor dem Stadion zu stehen, anstatt sich im Stadion bei der Mannschaft für den Kampf und ein doch ganz ordentliches Spiel gegen einen Aufstiegsaspiranten zu bedanken und dem Team zu zeigen, dass man hinter ihm steht. Mal wieder verließen wir also irgendwie ausgelaugt und auch ratlos, ob der eigentlich mal wieder unverdienten Niederlage das Stadion. Und so ließ man gemeinsam den Abend in der Altstadt ausklingen und freute sich auf die traditionelle Weihnachtsfeier am nächsten Abend.
In diesem Sinne wünschen wir allen Schanzer Fans Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch.

Unseren Wehener Freunden wünschen wir viel Kraft und Durchhaltevermögen in der nächsten Zeit !!! Ausgesperrte Immer mit uns !!!

Ingolstadt und Wehen – Wird niemals vergehen…
(MF/MB)

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FC Erzgebirge Aue – FC Ingolstadt / 15.12.2013

18. Spieltag

Endergebnis: 0:0

Zuschauer: 7200  Gäste: ca. 200

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FC Energie Cottbus vs. FC Ingolstadt/ 08.12.2013

17. Spieltag

Zuschauer: 7.406  Gäste: ca. 80

Endergebnis 1:2

Dieses Mal leider ohne Fotos.

FC Ingolstadt – SV Sandhausen / 30.11.2013

16. Spieltag

Zuschauer: 4.050 Gäste: ca. 50

Endergebnis: 0:2

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Gepixelt

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