Union Berlin – FC Ingolstadt (15.12.2017)

18.Spieltag

Ergebnis: 1:0

Zuschauer: 20.170,  ca. 300 Schanzer

 

Zum Auftakt der Rückrunde ging es Freitagabends mit dem Bus an die Alte Försterei. Dort angekommen erlebte man das bisher nervigste Einlassszenario der Saison: Gewöhnliche Dinge, die bisher noch nirgendwo ein Problem dargestellt haben, wie unsere Kamera oder Spanngurte für die Trommel, mussten am Eingang abgegeben werden. Unverständlich, wieso man an anderer Stelle oftmals als Vorreiter für die Durchsetzung von Fanrechten agiert, dann aber wegen solchen Nichtigkeiten einen Mords Aufriss machen muss.

Weitere Aspekte wie die unverhältnismäßig hohe Anzahl an Ordnern und besoffene Touris im Block belassen wir mal bei der Erwähnung, auch wenn das alles zusammen genommen bei einigen schon gewaltig auf die Laune drückte. Dementsprechend konnte man die Stimmung auch nicht wie erhofft gestalten, obwohl die Ausgangslage mit einem für diese Anstoßzeit und unsere sonstigen Verhältnisse gut gefüllten Block gewiss schon schlechter war. Über weite Strecken des Spiels verspürte man leider viel zu oft Lethargie und Lustlosigkeit, auch in unseren Reihen. Zu allem Überfluss gab dann auch noch unsere altbewährte Trommel ihren Geist auf. Bleibt zu hoffen das Ganze eine Ausnahme bleibt, gerade da in den letzten Wochen der Trend eigentlich in eine andere Richtung geht.

Die Jungs auf dem Platz zeigten nach unnötig liegen gelassenen Punkten in den letzten Spielen vor allem in der 2. Halbzeit Kampfgeist und Moral, wodurch man am Ende trotz 0:1 Rückstand mit wertvollen drei Punkten im Gepäck die Rückfahrt antreten konnte.